Am Himmelfahrtstag taucht Anselmus in die Welt der fantastischen Serpentina ein. Doch ebenso verführerisch ist die Möglichkeit, wieder in die reale Welt zurückzukehren und sich etwas Geld beim Archivarius zu verdienen …
„Der goldne Topf“ charakterisierte der Autor E.T.A. Hoffmann als „Märchen aus der neuen Zeit“. Es zählt zu den bekanntesten Werken des Dichters der Romantik. Das Theater Pforzheim zeigt eine zeitgenössische Bearbeitung, die sich als kleines Gesamtkunstwerk unter Einbezug multimedialer Mittel und Puppenspiel versteht. Sie geht der uns auch zweihundert Jahre nach Entstehung der Vorlage noch immer beschäftigenden Frage nach, was zum Glück im Leben führt: Poesie oder finanzieller Reichtum?
Mit Nicolas Frederic Martin, Myriam Rossbach, Nika Wanderer, Daniel Kozian und Alexander Doderer
Inszenierung und Ausstattung Jan Müller
Weitere Vorstellungen am 4., 6., 7., 14. und 15. März sowie an vielen weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit
Das Bild zeigt E.T.A. Hoffmann
Theater Pforzheim: „Der goldne Topf“ - Stückprojekt nach E.T.A. Hoffmanns gleichnamiger Novelle
Premiere am Samstag, 29. Februar 2020 um 20 Uhr im Podium
22.02.2020
Sinnlich-poetisches Märchen aus der neuen Zeit über den Sinn des Lebens. -- Keine leichte Entscheidung, welchen Weg zu gehen der richtige ist: Student Anselmus hat die Wahl zwischen einer gutbürgerlichen Karriere und der Welt der Poesie. Jene Gegensätze verkörpern zwei Frauen: Veronika, Tochter eines Beamten, und Serpentina, Tochter des Archivarius Lindhorst. Der Archivarius ist in Wirklichkeit ein über Zauberkräfte verfügender Salamander und wurde vor langer Zeit aus dem Reich Atlantis vertrieben.

