Während der Tenor versucht, für sich aus der Situation einen Vorteil herauszuholen, protestiert die Primadonna dagegen, nun mit einer Tänzerin die Bühne teilen zu müssen. Der Musiklehrer schafft es schließlich, alle zu beruhigen und der Vorhang öffnet sich zu einem vielschichtigen Experiment.
Richard Strauss und sein bewährter Librettist Hugo von Hofmannsthal umkreisen die alte Frage, ob die ernsthaften oder die leichten Themen in der Kunst höher einzuschätzen sind. Dabei variieren sie meisterhaft Typen des Theatermilieus. Voller Witz und Ironie ist das Aufeinanderprallen deren unterschiedlichen Liebes- und Lebensauffassungen. Zerbinettas perlende Koloraturen sticheln Ariadnes elegante Melancholie, deren Schwermut nur durch einen Gott gelöst werden kann.
Libretto von Hugo von Hofmannsthal
Mit Rüdiger Zagolla, Paul Jadach, Jina Choi/Anna Gütter, Dirk Konnerth/Philipp Werner/Benjamin Werth, Arthur Canguçu, Patrik Hornak/Philipp Werner, Aleksandar Stefanoski, Lukas Schmid-Wedekind, Elisandra Melián, Dorothee Böhnisch/Stamatia Gerothanasi, Ines Vinkelau und Helena Steiner
Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung — Florian Erdl
Inszenierung — Tobias Materna
Bühnenbild — Jörg Brombacher
Kostüme — Lorena Díaz-Stephens
Premiere am Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim, mit Einführung um 19.10 Uhr im Foyer
Weitere Vorstellungen am Sa, 22. und Fr, 28. Februar sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Min. vor Beginn im Foyer
Das Bild zeigt Richard Strauss
Theater Pforzheim: „Ariadne auf Naxos“ - Oper in einem Aufzug mit einem Vorspiel von Richard Strauss
Premiere am Samstag, 15. Februar um 19.30 Uhr im Großen Haus
08.02.2020
Komödie trifft Tragödie – zu vielschichtigem Theaterspiel. --- Die Stimmung hinter der Bühne prickelt: gleich geht es los, eine Uraufführung steht bevor. Der Komponist erfährt, dass nach seiner neuen Oper dem Publikum noch ein Tanzspiel zur Aufheiterung gezeigt werden soll. Er ist entsetzt und dann korrigiert der Haushofmeister auch noch: beide Werke müssen nun gleichzeitig gespielt werden.

