Irgendwoanders denkt man gar nicht daran, dass Sprache irgendwas mit Wirklichkeit zu tun hat. Man interpretiert – "holy shit" was soll das denn heißen? – und Interpretationen sind lebensfeindlich.
Nach Cry Baby und Black Maria inszeniert René Pollesch sein drittes Stück am Deutschen Theater: (Life on earth can be sweet) Donna wird am Sonntag, den 15. Dezember im Deutschen Theater uraufgeführt.
Regie René Pollesch
Bühne Anna Viebrock
Kostüme Nina von Mechow
Licht Matthias Vogel
Dramaturgie Anna Heesen
Mit Judith Hofmann, Jeremy Mockridge, Bernd Moss, Milan Peschel, Martin Wuttke
Nächste Vorstellungen am Montag, den 16., Freitag den 20. und Samstag, den 21. Dezember sowie am Sonntag, den 12., Sonntag, den 19. und Freitag, den 24. Januar 2020.
Uraufführung im Deutschen Theater Berlin: "(Life on earth can be sweet) Donna" von René Pollesch
Premiere Sonntag, den 15. Dezember um 19.30 Uhr im Deutschen Theater
08.12.2019
Dass Sprache auf die Wirklichkeit verweisen kann, dass sie fähig ist, auf die Dinge der Welt zu verweisen, merkt man, wenn man eine Streichholzschachtel in der Hand hält auf der "holy shit" steht und man sitzt gerade auf der Toilette. Das ist der einzige Ort, wo sich überhaupt der Wirklichkeitsbezug entschlüsselt.


