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Theater Osnabrück: "Die Nacht von Lissabon" von von Erich Maria Remarque

Premiere am Samstag, 29.8.2020, 19.30 Uhr, Theater am Domhof

22.08.2020

Erich Maria Remarques vorletzter Roman DIE NACHT VON LISSABON, der 1942 im Hafen von Lissabon startet, thematisiert Flucht und Vertreibung. Die Hauptfigur, ein Mann namens Joseph Schwarz, spricht uns in der Inszenierung des Romans direkt an und will einen Handel mit uns eingehen, wenn wir nur für eine Nacht lang seiner Lebensgeschichte, die seine Flucht aus Osnabrück bis nach Lissabon erzählt, zuhören. Und wir, die wir zu Zeug*innen von Schwarz' Erzählungen werden, müssen uns am Ende fragen, wie nun wir mit der Verantwortung umgehen.

© Uwe Lewandowski

Videoproduktionen als Erinnerungsebene spielen eine zentrale Rolle und sind ein Dialogpartner von Schwarz, verkörpert vom Schauspieler Thomas Kienast. Welche seiner Erinnerungen sind verlässlich und was möchte er lieber verdrängen? Die Premiere von Dominique Schnizers Inszenierung von DIE NACHT VON LISSABON, die aufgrund von Corona im März nicht stattfinden konnte, ist nun am Samstag, dem 29. August, um 19.30 Uhr im Theater am Domhof zu erleben.

Inszenierung Christian von Treskow
Bühne Sandra Linde
Kostüme Kristina Böcher
Musik Jens-Uwe Beyer Dramaturgie Jens Peters

Ihre Kartenwünsche für die Premiere von DIE NACHT VON LISSABON können Sie bis zum 26. August
an presse@theater-osnabrueck.de schicken.
Bitte beachten Sie, dass sich das Theater Osnabrück vom 13. Juli bis einschließlich 26. August in der Spielzeitpause befindet und dass Corona-bedingt eine geringere Platzanzahl als üblicher Weise zur Verfügung stehen.
Es wird versucht, alle Kartenwünsche zu berücksichtigen.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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