Ausgehend von dieser historischen Zusammenkunft, bei der u. a. Mary Shelleys «Frankenstein» entstand, erzählen der Schweizer Komponist Michael Wertmüller und die Dramatikerin Dea Loher in ihrer Oper eine Geschichte über die Suche nach Freiheit und Individualität in einer Welt, die aus dem Gleichgewicht geraten zu sein scheint. Ein rauschhafter Mix aus Zwölftonmusik, Blues, Jazz und Heavy Metal, dirigiert von Titus Engel und inszeniert von Lydia Steier.
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Altersempfehlung: Ab 14 Jahren
MUSIKALISCHE LEITUNG Titus Engel
INSZENIERUNG Lydia Steier
BÜHNE Flurin Borg Madsen
KOSTÜME Ursula Kudrna
VIDEO Tabea Rothfuchs
MIT Seth Carico, Holger Falk, Samantha Gaul, Sara Hershkowitz, Rolf Romei, Kristina Stanek; Chor des Theater Basel; Yaron Deutsch (E-Gitarre); Dominik Blum, Lucas Niggli, Marino Pliakas (Steamboat Switzerland); Statisterie des Theater Basel
Es spielt das Sinfonieorchester Basel.
Uraufführung/Auftragswerk: "Diodati. Unendlich", Oper von Michael Wertmüller und Dea Loher, Theater Basel
Premiere DO 21. Februar 2019, 19.30 Uhr, Grosse Bühne
15.02.2019
Eine Gruppe literarisch ambitionierter Briten begibt sich im Jahr 1816 auf der Suche nach der «erhabenen» Natur in die Schweiz – darunter der Autor Percy Shelley und seine spätere Frau Mary, die romantische Kultfigur Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori. Doch das katastrophale Wetter des legendären «Jahres ohne Sommer», die Folge eines Vulkanausbruchs in Indonesien, zwingt die Freunde, acht Tage lang in einer Villa am Genfersee auszuharren. Dort erzählen sie sich selbstverfasste Geschichten über fremdgesteuerte Kreaturen, in denen sich die Abgründe ihrer eigenen Persönlichkeit spiegeln ...

