Die gängigen Vorstellungen von einer Rückständigkeit des Westens gegenüber dem Iran seien nicht länger haltbar, heißt es in einem Text. Ein anderer mutmaßt, wie sich ein interkultureller Dialog mit den osmanischen Unterdrückern gestalten ließe. Performt von Anne Tismer, entstehen Zerrbilder unserer Wirklichkeit, in denen implizit neue Perspektiven auf unsere Version der Geschichte, aber auch auf unser Selbstverständnis aufscheinen. Die Nähe zu Fake News scheint greifbar, dabei so präzise formuliert, dass man fast selbst daran zu glauben beginnt.
Sebastian Blasius ist Regisseur, Choreograph und Theaterwissenschaftler. Er realisiert seit 2009 Projekte an der Schnittstelle von Schauspiel, Tanz, bildender und akustischer Kunst, die bundesweit und international Aufmerksamkeit erfahren. Seine installative Performance „Vanitas“ erhielt eine Auszeichnung des Festivals FAVORITEN 2018.
Auf der Grundlage von Texten von Dr. Behrang Samsami, Dr. Huda Zein, Gerrit Wustmann, Dr. Asiem El Difraoui
Performance Anne Tismer | Alina Reissmann, Marina Aikaterini Rouka, Elisa Arreola, Anna Kempin, Blue Sahiti
Inszenierung Sebastian Blasius
Video Ian Purnell
Dramaturgie Dirk Baumann
Weitere Vorstellung: 22. Februar 2019, 20:00 Uhr
im Freien Werkstatt Theater, Zugweg 10, 50677 Köln
Karten unter Tel. 0221-327817, karten@fwt-koeln.de, www.offticket.de
Der Eintrittspreis beträgt 18 Euro/ermäßigt 12 Euro (bei der Premiere: 23 Euro/ ermäßigt 17 Euro)
Uraufführung: DIE RÄUBER DER GESCHICHTE - Vier Versionen eines alternativen Weltverlaufs - im Freien Werkstatt Theater, Zugweg 10, 50677 Köln
Premiere 21. Februar 2019, 20:00 Uhr
18.02.2019
Regisseur Sebastian Blasius hat vier Autor*innen und Wissenschaftler*innen beauftragt, einen möglichen anderen Verlauf der Geschichte zwischen Westeuropa und dem Nahen Osten auszuformulieren. Im Zentrum die Fragen: Was wäre wenn? Wer könnten wir sein?


