Claude Debussys Vertonung des symbolistischen Theatertextes von Maurice Maeterlinck ist seine einzige vollendete Oper. Die von ihm geschaffene Klangwelt steht ganz im Dienst der märchenhaften Ereignisse und der vom Schicksal getriebenen Figuren. Regisseur Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, landete mit seiner Interpretation von Debussys Meisterwerk einen Inszenierungscoup, der nach Aufführungen in Berlin nun am NTM mit Mannheimer Ensemblemitgliedern neu einstudiert wird. Kosky übersetzt die Oper in ein psychologisch tiefenscharfes Kammerstück, das die erschütternde Zeitlosigkeit einer tragischen Beziehungskonstellation offenlegt.
Musikalische Leitung: Alexander Soddy
Regie: Barrie Kosky
Bühne & Licht: Klaus Grünberg
Co-Bühnenbildnerin: Anne Kuhn
Kostüm: Dinah Ehm
Dramaturgie: Johanna Wall / Julia Warnemünde
Pelléas : Raymond Ayers (Gast)
Mélisande: Astrid Kessler
Golaud: Joachim Goltz
Arkel: Patrick Zielke
Genevieve: Marie-Belle Sandis / Kathrin Koch (Gast)
Yniold: Fridolin Bosse / Lars Bastian
Un médecin, Un berger: Mathias Tönges (Gast)
Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin
Weitere Vorstellungen finden am 29. Mai, 2. und 8. Juni sowie 14. und 24. Juli statt.
"Pelléas et Mélisande" von Claude Debussy - Nationaltheater Mannheim
Premiere Samstag, 25. Mai 2019 um 19 Uhr im Opernhaus
18.05.2019
In einem düsteren Wald trifft Golaud, der Enkel des Königs von Allemonde, auf die mysteriöse Mélisande, nimmt sie mit in seine Heimat und macht sie zu seiner Frau. Doch als sein Bruder Pelléas die geheimnisvolle Schönheit kennenlernt und sich beide ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen unheilvollen Lauf.


