Sie malen die Porträts der Werkstatt-Mitarbeiterinnen in Öl und besingen dann die Gemälde. Sie fragen nach dem Verschrottungshof, wohin kommen die abgespielten Stücke, wo geht’s zum Jenseits des Theaters – und sie erhalten nicht immer eine Antwort …
Das Projekt entsteht aus der Begegnung der künstlerischen Universen von Antonia Baehr und Lucile Desamory. Beide Künstlerinnen verbindet eine langjährige Freundschaft. Sie waren wechselseitig schon an Projekten der jeweils anderen beteiligt: Lucile hat für Antonias „Abecedarium Bestiarium – Affinitäten in Tiermetaphern“ (2013) eine choreographische Miniatur geschrieben; Antonia hat in Luciles Film „ABRACADABRA“ (2013) und dem Hörstück „Radio Télépathique“ (2011) für France Culture performt. „Die besondere Perücke“ ist die erste gemeinsame Arbeit.
Konzept, künstlerische Leitung, Performance: Antonia Baehr, Lucile Desamory
Dramaturgische Mitarbeit: Mayte Zimmermann, Constanze Schellow
Tondesign: Carola Caggiano
Lichtdesign: Gretchen Blegen
Assistenz Bühne, Kostüm, Produktion: Lisa Kruse
Administration: Alexandra Wellensiek / make up productions
Eine Produktion von make up productions. Eine Koproduktion von Schauspiel Leipzig, HAU Hebbel am Ufer Berlin, Theater Freiburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt a. M.
Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
So, 02.02. 20:00
Residenz in der Spinnerei
Do, 06.02. 20:00
Residenz in der Spinnerei
Fr, 07.02. 20:00
Residenz in der Spinnerei
Sa, 08.02. 20:00
Zum letzten Mal!
Residenz in der Spinnerei
"Die besondere Perücke" von Antonia Baehr & Lucile Desamory (Berlin) / Artists in Residence, Schauspiel Leipzig
Premiere am 1. Februar 2020, 20 Uhr, Residenz in de Spinnerei
25.01.2020
Lucile Desamorys und Antonia Baehrs Interesse gilt dem Unsichtbaren im Theater. Sie besuchen die Theaterwerkstätten in Leipzig, führen Gespräche mit den Mitarbeiterinnen, filmen die dort vorhandenen Schubladen und deren besondere Beschriftungen, erforschen die Illusionstechniken. Sie erproben sich im „So-tun-als-ob“: Sie konsultieren Theaterlehrbücher und führen die darin gefundenen Übungen mit Hingabe aus.


