In seinem Schwanengesang widmet sich Jacques Offenbach dem Vertreter der Schwarzen Romantik, der in seinen Erzählungen meisterhaft den Schwellenbereich zwischen Realität und Fantastik auslotet: E.T.A. Hoffmann. Offenbach stirbt über der Komposition des Werks und hinterlässt somit eine Oper, die ihre endgültige Form niemals gefunden hat. Regisseurin Elisabeth Stöppler nimmt sich dieser spannenden Aufgabe im Jahr des 200. Geburtstags Offenbachs an.
Musikalische Leitung: Robert Houssart
Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Bühne: Valentin Köhler
Kostüme: Susanne Maier-Staufen
Licht: Stefan Bauer
Video: Andreas Etter
Dramaturgie: Christin Hagemann
Chor: Sebastina Hernandez-Laverny
Olympia: Alexandra Samouilidou
Antonia: Dorin Rahardja
Giulietta: Nadja Stefanoff
La Muse / Nicklausse: Solenn' Lavanant-Linke
La Voix de la Tombe (Mère d'Antonia): Katja Ladentin
Hoffmann: Eric Laporte
Lindorf (Coppélius, Miracle, Dapertutto): Derrick Ballard
Spalanzani: Ks. Jürgen Rust
Crespel: Stephan Bootz
Schlémil: Dennis Sörös
Nathanaël (Andrès, Cochenille, Pitichinaccio, Hermann, Wolfram, Wilhelm, Le capitaine des Sbires): Johannes Mayer
Statisterie des Staatstheater Mainz
Chor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
4.09.2019, 8.09.2019, 19.09.2019, 22.09.2019, 1.10.2019, 12.10.2019
"Hoffmanns Erzählungen" von Jacques Offenbach im Staatstheater Mainz
Premiere 31.08.2019, 19.30 im Großen Haus
20.08.2019
Hoffmann ist ein Getriebener. Rauschhafte Exzesse, ein Widersacher und eine Traumfrau sind die bestimmenden Triebfedern im Leben und Schaffen des Dichters. Immer wieder träumt er sich durch seine Kunst in fantastische Welten, die von Frauen bevölkert sind: Olympia, Antonia und Giulietta. Auf sie alle projiziert der Dichter seine vermeintlich erlösende Traumfrau Stella. Aber egal, wohin sich Hoffmann flüchtet – sein Widersacher ist bereits dort und bedroht sein Glück. Nur die Muse, die nicht von Hoffmanns Seite weicht und ihn stützt, könnte seine Rettung sein.

