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"Die schöne Helena", Operette von Jacques Offenbach, Theater St.Gallen

Premiere: Samstag, 7. Dezember 2019, 19 Uhr, Grosses Haus

Zum 200. Geburtstag von Jacques Offenbach, der in Paris zum Begründer der Operette wurde, bringt das Theater St.Gallen Die schöne Helena auf die Bühne. Die erste von Jacques Offenbachs grossen dreiaktigen Operetten, die in den 1860-er Jahren am Pariser Théâtre des Varitétés herauskamen, schildert die Vorgeschichte des Trojanischen Krieges aus einer ironischen und zeitgenössischen Perspektive. Die schöne Helena ist eine spritzige Parodie auf die griechischen Mythen, sie karikiert aber auch die Reichen, Schönen und Mächtigen des Paris unter Napoléon III.

Regisseur Ansgar Weigner, Bühnenbildner Jürgen Kirner und Kostümbildner Kristopher Kempf haben diese Vorlage aufgenommen und sich für die St.Galler Inszenierung gefragt, wie man die prunkliebenden Herrscher mit ihren hohlen Worten, wie sie auch die Gegenwart kennt, auf der Bühne karikieren könne.

Die musikalische Leitung hat der französische Dirigent Nicolas André, für den Die schöne Helena den Komponisten auf dem Höhepunkt seines Schaffens zeigt: „Jede Musiknummer ist ein Meisterwerk, ist Champagner. Ich bewundere, wie sich bei ihm Komik und Ernst abwechseln und mischen.“ Offenbachs Musik übertreffe die seiner Zeitgenossen; sie sei einfach, aber nicht simpel.    

Mit der Interpretation der Titelfigur gibt die international gefragte Schweizer Mezzosopranistin Marie-Claude Chappuis ihr Rollendebüt als Helena und ihr Hausdebüt am Theater St.Gallen. Die Neuinszenierung, mindestens die vierte in der Geschichte des einzigen Dreispartenhauses im internationalen Bodensee-Raum, bindet sämtliche Sparten ein: Neben den Gast-Solisten wirken Mitglieder des Musiktheaterensembles, der Theaterchor, das Sinfonieorchester, die Tanzkompanie und Mitglieder des Schauspielensembles mit.

Musikalische Leitung         Nicolas André / Stéphane Fromageot
Inszenierung                Ansgar Weigner
Bühne                    Jürgen Kirner
Kostüm                Kristopher Kempf
Licht                    Andreas Enzler
Choreografie                Sabine Arthold
Choreinstudierung            Michael Vogel
Dramaturgie                Marius Bolten

Helena                Marie-Claude Chappuis / Gala El Hadidi
Paris                    Gustavo Quaresma / Sahy Ratia
Menelaos                Riccardo Botta
Orest                    Jennifer Panara / Carine Séchaye
Kalchas                David Maze
Agamemnon                Shea Owens
Achilles                Nik Kevin Koch
Leaena                Eva Zalenga
Parthenis                Tatjana Schneider
Ajax Eins                Anton Leiss-Huber
Ajax Zwei                Bruno Riedl
Bacchis                Pascale Pfeuti

Chor des Theaters St.Gallen
Tanzkompanie des Theaters St.Gallen
Sinfonieorchester St.Gallen

Vorstellungen
Samstag, 7. Dezember 2019, 19 Uhr (Premiere)
Dienstag, 10. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Freitag, 27. Dezember 2019, 19.30 Uhr
Dienstag, 31. Dezember 2019, 19 Uhr

Sonntag, 5. Januar 2020, 14 Uhr
Sonntag, 12. Januar 2020, 19 Uhr
Samstag, 18. Januar 2020, 19 Uhr
Dienstag, 28. Januar 2020, 19.30 Uhr
Donnerstag, 30. Januar 2020, 19.30 Uhr

Donnerstag, 6. Februar 2020, 19.30 Uhr
Sonntag, 9. Februar 2020, 17 Uhr
Sonntag, 16. Februar 2020, 14 Uhr
Montag, 24. Februar 2020, 19.30 Uhr
Mittwoch, 26. Februar 2020, 19.30 Uhr

Mittwoch, 4. März 2020, 19.30 Uhr
Sonntag, 15. März 2020, 19 Uhr
Freitag, 22. Mai 2020, 19.30 Uhr (zum letzten Mal)

Einführungen
Jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn gibt es im Studio oder im Foyer Werk-Einführungen (Premiere und Silvestervorstellung ausgenommen)

Das Bild zeigt  Jacques Offenbach

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