Der 47-jährige, mehrfach ausgezeichnete Theatermann gilt als Innovator und Experimentator, der nach einer Neupositionierung des Theaters im digitalen Zeitalter strebt. 2017 war er mit "Die Borderline Prozession – Ein Loop um das, was uns trennt" zum Berliner Theatertreffen eingeladen, 2018 realisierte er eine "Parallelwelt", eine mit Glasfaserkabel ermöglichte simultane Inszenierung am Schauspiel Dortmund und am Berliner Ensemble.
In Wien wird er sich bereits vorher als Regisseur vorstellen: Am Burgtheater soll er in der ersten Saison von Martin Kusej eine "Endzeit-Oper" unter dem Titel "Dies irae – Tag des Zorns" realisieren.
Voges lebt zurzeit noch in Dortmund, ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen.
Volkstheater Wien: Dortmunder Schauspielintendant Kay Voges wird neuer Direktor
ab 2020/21
10.06.2019
Voges wurde von einer eigens installierten Fachjury für die Nachfolge von Anna Badora empfohlen. Er erklärte in einer ersten Stellungnahme, dass er als Ehre empfindet, die Führung dieses bedeutenden Hauses „in der Theater-verrückten Stadt Wien, im Theater-verrückten Land Österreich“ übernehmen zu dürfen. „Theater ist die fünfte Macht im Staate und es ist wichtig, dass das Volkstheater die Stellung ein- und wahrnimmt, die dem Haus unter den führenden Bühnen Europas zusteht“, sagt Voges.


