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Theater Erfurt: Nikolai Rimski-Korsakow, "Das Märchen vom Zaren Saltan"

Premiere Samstag, 5. Oktober 2019 – 19.30 Uhr im Großen Haus

28.09.2019
Kategorien: Deutschland, News, Oper

In märchenhafter Vorzeit beobachtet Zar Saltan drei Schwestern und wählt eine davon zu seiner Braut. Er bringt sie mit ihren beiden eifersüchtigen Schwestern und deren boshafter Tante auf sein Schloss. Bald nach der Hochzeit zieht der Zar in den Krieg, und ist weit weg, als sein Sohn Gwidon geboren wird. Die böse Tante lässt ihm ausrichten, sein Sohn sei eine Missgeburt, so dass der Zar aus der Ferne dessen Verbannung anordnet.

Von der Mutter begleitet wird der Junge in einer Tonne ins Meer geworfen. Während der folgenden Odyssee wächst Gwidon zum jungen Mann heran. Er rettet eine Schwänin aus höchster Not und befreit damit auch die Bewohner der goldenen Stadt, die Gwidon zu ihrem Herrscher machen. Nach einiger Zeit verspürt er den Wunsch, seine Heimat und den Vater wiederzusehen. Von der zaubermächtigen Schwanenprinzessin in eine Hummel verwandelt, tritt er die Reise an, um Gerechtigkeit zu üben.

Alexander Puschkins Märchen vom Zaren Saltan gehört zu den populärsten Geschichten der russischen Literatur. Der Komponist Rimski-Korsakow, der in Westeuropa mehr durch seine Instrumentalwerke als durch sein Opernschaffen bekannt ist, fand in diesem Stoff viele Anknüpfungspunkte für seine Musiksprache, die eine betont volkstümliche Melodieführung mit einer farbenreichen Instrumentation verband. Der „Hummelflug“, ein kleines Zwischenspiel aus dieser Oper, brachte es zu außerordentlicher Popularität, doch die ganze Partitur sowie die märchenhafte Handlung und Ausstattung versprechen eine lohnende Entdeckung.

Oper von Nikolai Rimski-Korsakow
Text von Wladimir I. Belski nach Alexander Puschkin
Uraufführung Moskau 1900
Altersempfehlung ab 10 Jahre

Musikalische Leitung Myron Michailidis
Inszenierung Alexei Stepanyuk
Ausstattung Elena Orlova
In deutscher Sprache (Bearbeitung: Harry Kupfer) mit Übertiteln

Musikalische Leitung Myron Michailidis
Inszenierung Alexei Stepanyuk
Ausstattung Elena Orlova

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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