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"Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt - Tiroler Landestheater Innsbruck

Premiere Samstag, 18. Jänner 2020 um 19.00 Uhr Premiere im Großen Haus

16.01.2020

„Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, die Auswirkungen alle Menschen. Was alle angeht, können nur alle lösen“, notierte Friedrich Dürrenmatt in seinen „21 Punkten zu den Physikern“. Folgerichtig stellt der berühmte Schweizer Dramatiker in seiner pointierten Komödie scharfsinnig die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaft gegenüber der Menschheit. 1961 unter dem Eindruck des Kalten Krieges geschrieben, ist sein groteskes Schauspiel angesichts des immer schnelleren Fortschritts und der immer bedrohlicher erscheinenden Entwicklungen nach wie vor brennend aktuell.

© Rupert Larl

In einer privaten Nervenheilanstalt leben drei verrückt gewordene Physiker: einer hält sich für Newton, einer hält sich für Einstein und einer heißt schlicht Möbius. Als sie nacheinander ihre Krankenschwestern ermorden, stellt sich heraus, dass alle drei Simulanten sind, die sich durchschaut fühlten: Möbius spielt den Irren, weil seine Entdeckungen so ungeheuerlich sind, dass sie das Ende der Menschheit bedeuten könnten, sollten sie in die Hände der Mächtigen fallen.

Die beiden anderen sind Geheimagenten unterschiedlicher Lager, die auf Möbius angesetzt sind, um ihm seine revolutionären Formeln zu entlocken. Alle drei Physiker kommen gemeinsam zu dem Schluss, dass sie lieber im Irrenhaus bleiben, als die Welt in ein Irrenhaus zu verwandeln. Allerdings haben sie nicht mit dem Wahnsinn ihrer Ärztin und Leiterin der Anstalt, Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd, gerechnet …

Möbius:
Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden.

    Regie
    Elisabeth Gabriel
    Bühne und Kostüme
    Vinzenz Hegemann
    Musik
    Nikolaus Woernle
    Dramaturgie
    Christina Alexandridis

    Fräulein Doktor Mathilde von Zahnd, Irrenärztin
    Antje Weiser
    Martha Boll, Oberschwester
    Petra Alexandra Pippan
    Monika Stettler, Krankenschwester
    Christina Constanze Polzer
    Frau Missionar Lina Rose
    Ulrike Lasta
    H.G. Beutler, genannt Newton
    Raphael Kübler
    E.H. Ernesti, genannt Einstein
    Phillip Henry Brehl
    Johann Wilhelm Möbius
    Stefan Riedl
    Richard Voß, Kriminalinspektor
    Johannes Gabl
    Missionar Oskar Rose /Blocher/Sievers
    Philipp Rudig

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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