Vor dem Hintergrund seiner verarmten und zerrissenen, im wahrsten Sinne des Wortes brachliegenden Heimat zeichnet Lorca in seiner schlichten und zugleich hochpoetischen Sprache das Porträt einer Frau, die sich zunehmend von sich und der Welt entfremdet und ihr Glück nur im Unerreichbaren einer unmöglichen Zukunft vermutet. Ob sie damit einem tiefen eigenen Wunsch oder starren gesellschaftlichen Konventionen folgt, lässt Lorca offen.
Es inszeniert die renommierte slowenische Regisseurin Mateja Koležnik, die als Meisterin des Weglassens und Versteckens gilt.
Deutsch Von Susanne Lange
INSZENIERUNG Mateja Koležnik
BÜHNE Raimund Orfeo Voigt
KOSTÜME Alan Hranitelj
KOMPOSITION Malte Preuss
CHOREOGRAFIE Matija Ferlin
MIT Liliane Amuat, Chantal Dubs, Steffi Friis, Evelyne Gugolz, Florian von Manteuffel, Myriam Schröder, Cathrin Störmer, Simon Zagermann
Statisterie des Theater Basel
17April 2019
Kleine Bühne, 20h00
Mo 22April 2019
Kleine Bühne, 19h00
Mo 06Mai 2019
Fr 10Mai 2019
Kleine Bühne, 20h00
Mi 22Mai 2019
Kleine Bühne, 20h00
Theater Basel: «Yerma» von Federico García Lorca
Premiere 11. April 2019 findet um 20 Uhr auf der Kleinen Bühn
05.04.2019
«Yerma» bedeutet «Brache», kein schöner Name für eine Frau. Doch die Titelheldin von Federico García Lorcas «tragischem Gedicht» fühlt sich genau so – wie Ödland. Denn obwohl sie schon seit einiger Zeit mit Juan verheiratet ist, wird sie nicht schwanger. Ihr unbedingter Wille zur Mutterschaft treibt sie in tiefste Einsamkeit und Verzweiflung, die in einer blutigen Tat münden.

