Mit aufwühlenden Klangwelten erzählt das Drama vom hysterischen Hass zwischen Müttern und Töchtern. Wie klingt Wut? So wie der furiose Tanz der Elektra: rhythmisch, archaisch, brachial! Angesiedelt in einem Museum, in dem die Figuren von Geschichte und Tradition umstellt sind, können sie gar nicht anders, als in ihren Sog zu geraten.
Keith Warner, am STAATSTHEATER für seine Inszenierungen Parsifal und Wahnfried gefeiert, ist einer der wichtigsten Regisseure unserer Zeit. Bei mehr als 200 Opern-, Musical- und Theaterproduktionen führte er auf der ganzen Welt Regie.
„Ein Meisterwerk der Zeit, des Ortes, der Umstände, das treffend auf den Kopf stellt, was im Leben zählt und was nicht … Die Produktion ist genial … Dies ist keine historische Oper, sondern eine mythische Archäologie der menschlichen Psyche.“ Opera Wire
Libretto von Hugo von Hofmannsthal nach Sophokles
Koproduktion mit dem Nationaltheater Prag und der San Francisco Opera
In deutscher Sprache mit deutschen & englischen Übertiteln
MUSIKALISCHE LEITUNG Justin Brown
REGIE Keith Warner
BÜHNE Boris Kudlička
KOSTÜME Kaspar Glarner
LICHT John Bishop
VIDEO Bartek Macias
CHOR Ulrich Wagner
DRAMATURGIE Barry Millington, Deborah Maier
BADISCHE STAATSKAPELLE & STAATSOPERNCHOR
MIT
Uliana Alexyuk , Monika Bohinec, Sarah Cambidge, Kammersängerin Barbara Dobrzanska, Anna Danik, Jennifer Feinstein, Anna Gabler, Luise von Garnier, Ariana Lucas, Christina Niessen – James Edgar Knight Renatus Meszar , Luiz Molz, Matthias Wohlbrecht, Yang Xu
ELEKTRA - Oper von Richard Strauss - Badisches Staatstheater Karlsruhe
Premiere am 26.01.2019 19.00 - ca. 20.45 GROSSES HAUS
19.01.2019
Eine archaische Geschichte voller Emotionen: Elektra lebt nur noch für die Rache. Für den Mord an ihrem Vater will sie ihre Mutter sterben sehen. Sie glaubt fest an eine bessere Zukunft, wenn es gelingt, den Familienfluch zu durchbrechen. Die Tatwaffe hat sie griffbereit, aber ihr fehlt die Kraft – bis der Bruder zurückkehrt.


