Als junger Kerl lernt Ferdi das abenteuerlustige Schafsmädchen Melanie kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Nach einer durchzechten Nacht wird Melanie mit durchgebissener Kehle tot neben ihm aufgefunden. Der Verdacht fällt auf ihn. Über Nacht wird er aus seiner scheinbaren Realität herausgerissen und begibt sich auf die Suche nach seiner Identität und der Wahrheit.
Einmal Wolf, immer Wolf? Eine starke, temporeiche Geschichte über die eigenen Wurzeln und was sie bewirken, über die Angst vor dem Fremden – auch in uns selbst. Ein Stoff, der voller Musik steckt, und von einem Ensemble aus Musikerinnen und Musikern sowie Mitgliedern des Stadttheaters Fürth und des Theaters Pfütze im Rahmen der jungenMET – der gemeinsamen Sparte für junges Musiktheater von Stadttheater Fürth und Theater Pfütze – zum Klingen gebracht wird.
ab 13 Jahren
Produktion jungeMET - Stadttheater Fürth/Theater Pfütze
Komposition, Musikalische Leitung: Dominik Vogl
Inszenierung, Text: Jürgen Decke
Bühne, Licht: Andreas Wagner
Kostüme: Verena von Zerboni
mit Thomas Bosch, Tristan Fabian, Sunna Hettinger, Christine Janner, Boris Keil, Christof Lappler, Elisa Merkens
Sänger*innen: Annika Vogl, Sopran, Israel Martins dos Reis, Bassbariton
Instrumentalist*innen: Dominik Vogl, Gitarre; Paul Bießmann, Klavier; David Soyza, Vibrafon; Florian Fischer, Schlagzeug; Eva Euwe, Kontrabass
Dienstag, 25. bis Freitag, 28. Juni 2019, 10.00 Uhr
Freitag, 28. und Samstag, 29. Juni 2019, 20.00 Uhr
Theaterkasse: Tel. 0911/974 24 00 • Fax 0911/ 974 24 44 • E-Mail theaterkasse@fuerth.de
"Die besseren Wälder", Musiktheater nach dem Roman von Martin Baltscheit, Stadttheater Fürth
Premiere: Sonntag, 23. Juni 2019, 18.00 Uhr, Kulturforum Fürth, Große Halle
16.06.2019
Eine Wolfsfamilie verlässt ihr Revier, um der nackten Not zu entkommen. Sie wollen in die besseren Wälder. Man sagt, es gäbe dort wärmere Höhlen, klareres Wasser und mehr Schafe, als man jemals fressen könnte. Am Grenzzaun fallen Schüsse. Ein kleiner Wolfsjunge bleibt als einziger Überlebender zurück. Ein Schafs-Ehepaar findet das Wolfskind und nimmt ihn heimlich bei sich auf, obwohl er eigentlich getötet werden müsste. Ferdinand nennen sie ihn voller Stolz und machen aus ihm ein echtes Vorzeigeschaf, das sogar das „Schafe Maria“ in der Weihnachtsmesse singen darf.

