Das 1961 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführte Drama wurde als einer der wichtigsten Theatertexte seiner Zeit gefeiert, entlarvt die soziale Dynamik verborgener Ressentiments und offenbart – mit trauriger Aktualität – die niederen Motive von Ausgrenzung, Hass und Gewalt.
Inszenierung
Stephan Thiel
Bühne und Kostüme
Franziska Just
Dramaturgie
Henrik Kuhlmann
Künstlerische Mitarbeit
Franziska Berlitz
Andri
Bastian Inglin
Barblin
Josephine Thiesen
Lehrer
Uwe Fischer
Mutter / Wirt
Rebecca Thoß
Senora / Jemand
Laura Fouquet
Pater
Ulrich K. Müller
Soldat
Thomas Hold
Tischler
Ulf Perthel
Geselle / Doktor
Yannic Teichgräber
Koproduktion mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock
Sa, 02.11. 20:00 Uhr /
Ateliertheater
Do, 14.11. 18:00 Uhr /
Ateliertheater
Fr, 22.11. 20:00 Uhr /
Ateliertheater
Do, 12.12. 18:00 Uhr /
Ateliertheater
Sa, 14.12. 20:00 Uhr /
Ateliertheater
Das Bild zeigt Max Frisch
"Andorra", Drama von Max Frisch, Volkstheater Rostock
Premiere Sa, 26.10.2019, 20:00 Uhr / Ateliertheater
23.10.2019
Max Frischs berühmte Theater-Parabel spielt in der Mitte der Gesellschaft: Andri, unehelicher Sohn eines Bürgers im biederen Kleinstaat Andorra, wird von seinem Vater als jüdisches Pflegekind ausgegeben, erfährt Diskriminierung und besteht schließlich auf der ihm von außen zugewiesenen Andersartigkeit. Sein tragisches Ende – das zu verhindern gewesen wäre – beweist auf grausame Weise, wie sich die Macht der Vorurteile und die Mechanismen der Xenophobie auf eine Gesellschaft auswirken und offenbart – mit trauriger Aktualität – die niederen Motive von Ausgrenzung, Hass und Gewalt.

