Zum Inhalt:
Laura ist Teil des Netzwerkes International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), welches die Unterlagen zu den Panama Papers ausgewertet hat. Über einen ehemaligen Kollegen bekommt sie Material zugespielt, das sie direkt nach Malta führt. Der kleine Inselstaat ist ein Steuerparadies für Briefkastenfirmen, Yacht- und Flugzeugbesitzer sowie Internet-Glücksspielplattformen aus aller Welt. Vor Ort trifft Laura auf ihre Kollegin Daphne Caruana Galizia, die bereits tief in den Recherchen zu dubiosen Verstrickungen der Regierung bis hin zur Geldwäsche der Mafia steckt. Die Anzahl von Galizias Feinden ist groß: Es gibt offenkundige Korruption bis in die höchsten Regierungskreise. Laura sieht ihre Recherche zunehmend behindert und ihr werfen sich viele Fragen auf: Wie kann das alles im Herzen Europas stattfinden, wenn doch die Verhältnisse auf politischer Ebene europaweit bekannt scheinen? Wer profitiert davon?
Laura begibt sich auf die Suche nach der Verbindung zwischen dem kleinen Inselstaat und Deutschland und erhält immer tiefere Einblicke in ein internationales Netz aus illegalen Machenschaften von Regierungen, Großkonzernen und der Mafia.
Es spielen: Doris Dexl, Alois Reinhardt, Annika Schilling, Gustav Schmidt, Klaus Zmorek
Regie und Bühne Simon Solberg
Kostüme Franziska Harm
Licht Maximilian Urrigshardt
Sounddesign Gerrit Booms
Dramaturgie Elisa Hempel
04 Apr 20:00 H
10 Apr 20:00 H
07 Mai 20:00 H
26 Mai 20:00 H
Uraufführung: OH WIE SCHÖN IST PANAMA MALTA von Simon Solberg im THEATER BONN
Premiere am Donnerstag, 28. März 2019 | 20 Uhr | Werkstatt
23.03.2019
Recherche-Thriller über europäische Steueroasen. --- In seiner dritten Arbeit als Hausregisseur des Theater Bonn widmet sich Simon Solberg einem hochpolitischen Thema, das weltweit für Aufruhr gesorgt hat und noch immer hohe Wellen schlägt: Mit der Enthüllung der Panama Papers im April 2016 wurden die Bedeutung, aber auch die Herausforderungen von investigativem und freiem Journalismus unterstrichen; während sich zur gleichen Zeit die Pressefreiheit immer härteren Angriffen ausgesetzt sieht.


