Wer bin ich? Was ist geschehen? Was ist wahr? Der Amphitryon-Stoff entstammt der griechischen Mythologie und erzählt vom obersten Olympier Jupiter, von seinem Beischlaf mit Alkmene und der Zeugung des Herkules. Eine Geschichte um Liebe, Treue und die Rolle, die man im Leben einnimmt; eine Geschichte voll von komischen und tragischen Verstrickungen, je nachdem, in welcher Haut man steckt.
Inszenierung Peter Wittenberg
Bühne Florian Parbs
Kostüme Hanna Rode
Musik Wolfgang Siuda
Dramaturgie Andreas Erdmann
Angela Waidmann (Alkmene), Jenny Weichert (Charis), Alexander Julian Meile (Amphitryon), Christian Higer (Jupiter), Klaus Müller-Beck (Sosias), Alexander Hetterle (Merkur), Elena Wolff, Ludwig Brix, Friedrich Eidenberger (Chor)
Bild: Heinrich von Kleist
"AMPHITRYON", LUSTSPIEL VON HEINRICH VON KLEIST NACH MOLIÈRE - Landestheater Linz
Premiere Samstag, 5. Jänner 2018, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
29.12.2018
Der siegreiche Feldherr Amphitryon schickt seinen Diener Sosias nach Hause, um seiner Gemahlin die nahestehende Ankunft zu melden. Sosias kann seinen Auftrag aber nicht ausführen, da er von Gott Merkur, der die Gestalt des Sosias angenommen hat, mit Drohungen und Prügeln daran gehindert wird. Gott Merkur muss den Sosias doubeln, denn er bewacht das Schloss Amphitryons. Dort nämlich verbringt Jupiter, der höchste Gott, in Gestalt des Amphitryon gerade eine herrliche Liebesnacht mit dessen Frau Alkmene. Als Amphitryon am nächsten Morgen vom Krieg zurückkehrt und bei seiner Gemahlin erscheint, trifft er sie zu seinem Erstaunen in höchster Verzückung an. Und damit beginnen die Verwirrungen, die Verstrickungen, die existenziellen Krisen.

