Welche Zukunft haben junge Menschen, wenn sie sich davor fürchten müssen, erwachsen zu werden? Sie befinden sich zwischen den Kulturen, zwischen Kindheit und Erwachsensein, auf der Suche nach ihrer eigenen Identität. In Futureland zeigen sie verschiedene Visionen von Zukunft und begegnen Avataren einer deutschen Gesellschaft und Bürokratie.
Futureland ist eine Koproduktion mit der Ruhrtriennale und wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung von XENION.
Regie: Lola Arias,
Bühne: Dominic Huber,
Musik: Santiago Blaum,
Video: Mikko Gaestel,
Choreografie: Colette Sadler,
Kostüme: Tutia Schaad,
Dramaturgie: Johanna Höhmann, Florian Malzacher,
Recherche/Casting: Hannah Baumann,
Produktionsleitung: Dag Lohde
Mit: Mamadou Allou Diallo, Ahmad Azrati, Fabiya Bhuiyan, Mohamed Haj Younis, Bashar Kanan, Sagal Odowa, May Saada, Sarah Safi
Uraufführung: FUTURELAND - Ein Projekt von Lola Arias - Maxim Gorki Theater Berlin
Premiere Freitag 18. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Container
16.10.2019
Unbegleitete Kinder und Jugendliche kommen nach Europa, um ihr Überleben zu sichern und sind konfrontiert mit einem System, das sie nur zeitweise schützt. Laut Asylgesetz dürfen unbegleitete minderjährige Geflüchtete nicht abgeschoben werden – bis zum 18. Lebensjahr. Sie müssen jedoch ständig beweisen, dass sie Asyl verdienen, eine Chance in der Schule oder einen Platz in einem Freundeskreis.


