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URAUFFÜHRUNG: „DER LETZTE MENSCH“ von Philipp Weiss im Theater Nestroyhof Hamakom in Wien

Premiere 8. Oktober 2019, 20.00 Uhr

02.10.2019

„Der letzte Mensch“ ist ein Stück über die Zukunft als Möglichkeitsraum. Philipp Weiss entwirft drei hypothetische Verläufe des 21. Jahrhunderts und innerhalb dieser mögliche Leben der Hauptfigur Liv van der Meer. Diese treibt im Kollaps-Szenario auf einem aus Müll zusammengeflickten Floß unter der glühenden Sonne des Nordpolarmeers. Sie driftet im Transzendenz-Szenario in einer technisch transformierten Welt durch den Asteroidengürtel des Sonnensystems. Zuletzt schwimmt sie im Utopie-Szenario in der Tiefsee – als ein Hybrid aus Mensch, Maschine, Koralle und Oktopus – und widmet sich der Heilung auf den Trümmern einer geschundenen Welt.

© Alina Amman

Was wird ein Mensch erleben, der heute zur Welt kommt? Welche Rolle wird das Menschliche in der Zukunft überhaupt spielen? Und wie bestimmt unser gegenwärtiges Denken und Handeln das Leben von morgen?

Nur was wir erzählen und somit vorstellen können, so die These des Stücks, können wir auch verantworten und verändern.

Der Autor des Stückes, Philipp Weiss, befasste sich auch in seinem preisgekrönten Roman „Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen“ (Suhrkamp, 2018) bereits mit dem Verhältnis des Menschen zu Natur und Technik -> Interview mit Philipp Weiss. Mit einem umfangreichen Begleitprogramm rund um Der letzte Mensch widmet sich das Theater im Oktober 2019 den Folgen des Klimawandels, Exodusfantasien der Menschheit ins Trans- und Posthumane sowie der Möglichkeit der Utopie -> mehr Informationen

Die Regisseurin Ingrid Lang wird vom Bundeskanzleramt im Dezember mit dem "Outstanding Artist Award 2019 - Darstellende Kunst" ausgezeichnet -> Interview mit Ingrid Lang.

REGIE:
Ingrid Lang
BÜHNE:
Vincent Mesnaritsch
KOSTÜM:
Alina Amman
DRAMATURGIE:
Patrick Rothkegel
MUSIK:
Karl Stirner
VIDEO:
Jakob Figo, Thomas Planitzer, Jakob Hütter

Mit:  Theresa Martini, Ana Grigalashvili, Daria Ivanova
 

Am 11., 16., und 29.10. findet nach der Vorstellung ein Publikumsgespräch im Foyer statt.
 

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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