Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Uraufführung: "Checkpoint Woodstock" von Marina Davydova - Thalia Theater Hamburg Uraufführung: "Checkpoint Woodstock" von Marina Davydova - Thalia Theater...Uraufführung:...

Uraufführung: "Checkpoint Woodstock" von Marina Davydova - Thalia Theater Hamburg

Premiere am 27. April 2019, 20.00 im Thalia in der Gaußstraße

„Russland liebt es, Jubiläen und Geburtstage zu feiern. Anlässlich des kommenden 50. Geburtstags von Woodstock wurde hier in Moskau auf persönliche Bestellung von Vladimir Putin das Checkpoint Woodstock Museum errichtet und dem Besuch des US­-Präsidenten Donald Trump gewidmet. Wir heißen auch alle auswärtigen Gäste herzlich willkommen zu diesem wichtigsten Kulturereignis unserer Hauptstadt,“ heißt es zur Begrüßung der Besucher bei der feierlichen Eröffnung des Woodstock­ Museums in Moskau.

 

Copyright: Krafft Angerer

Die Zeremonie ist stilistisch eine Reminiszenz an die TV-­Serie „Santa Barbara“, die Oscarverleihung und die Konzert­-Gala, die alljährlich zum „Tag der Polizei“ im Kreml stattfindet. Es gibt Grußbotschaften amerikanischer Farmer, die Russlandfähnchen schwenkend „Imagine“ singen, Frauenchöre verschiedener russischer Kleinstädte, die Songs von Janis Joplin und Jimi Hendrix einstudiert haben, Moskauer Schülerbotschafter, die die Biografen berühmter Beatniks auswendig rezitieren, die Formel von LSD an die Tafel schreiben und die psychedelische Wirkung referieren.

„Checkpoint Woodstock“ ist – im Angesicht einer Zeit, in der sich in Ost und West mehr und mehr rechte Bewegungen formieren – ein Requiem auf die Ära der 68er. Die Theatermacherin, Autorin und Leiterin des NET-­Festivals Marina Davydova, der Bühnenbildner Zinovy Margolin und der Komponist Vladimir Rannev werfen zusammen mit einem internationalen Ensemble, von Moskau aus westwärts schauend, einen Blick zurück nach vorn, in unser aller Zukunft.

Aus dem Russischen von Stefan Schmidtke
Koproduktion mit dem Lithuanian National Drama Theatre Vilnius in Kooperation mit dem HAU Hebbel am Ufer Berlin und dem Gogol Center Moskau.

Regie Marina Davydova
Bühne und Kostüme Zinovy Margolin
Musik Vladimir Rannev
Dramaturgie Julia Lochte

Mit Felix Knopp (Leonid Grienstein, Direktor des Museums "Checkpoint Woodstock"), Merlin Sandmeyer (Moderator), Sonya Levin (Moderatorin), Victor Gonzales (Kellner; Alternierend), Girish Kumar Rachappa (Kellner; Alternierend), Luca Pawelka (Wasja; Alternierend), Nicolás Vignolo (Wasja; Alternierend), Live-Musik / Piano Vladimir Rannev, Laurenz Wannenmacher (alternierend)

So
28 April 2019, 19:00 Uhr
Mo
13 Mai 2019, 20:00 Uhr
Fr
17 Mai 2019, 20:00 Uhr
Sa
01 Juni 2019, 20:00 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

EIN BEWEGENDER FEUERREITER -- Liedmatinee - Verleihung der Hugo-Wolf-Medaille in der Staatsoper Stuttgart

Die New York Times bezeichnete das Liedduo Christian Gerhaher (Bariton) und Gerold Huber (Klavier) als "größte Liedpartnerschaft der Welt". Dies betonte Kammersängerin Christiane Iven in ihrer…

Von: ALEXANDER WALTHER

NEUE SPHÄREN IM LICHTKEGEL -- Sao Paulo Companhina de Danca im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

Mit der Deutschen Erstaufführung von "The Eight" gedenkt der Choreograph Stephen Shropshire des 200. Geburtstags von Anton Bruckner. In den Kostümen von Fabio Namatame erklingt das Finale von…

Von: ALEXANDER WALTHER

REIZVOLLES SPIEL MIT KLASSISCHEN FORMEN -- Konzertabend beim deutsch-türkischen Forum mit Gülsin Onay und Erkin Onay im Hospitalhof STUTTGART

Sie ist Staatskünstlerin der Türkei und eine renommierte Pianistin: Gülsin Onay. Sie trat auch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Zusammen mit ihrem Sohn Erkin Onay (Violine)…

Von: ALEXANDER WALTHER

EXPLOSIVE KLANGMISCHUNG -- "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky bei NAXOS (BR KLassik)

Nicht sonderlich erfolgreich geriet die Stuttgarter Uraufführung der einaktigen Oper "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky im Jahre 1917 unter der Leitung von Max von Schillings. In…

Von: ALEXANDER WALTHER

Die ganze Wahrheit? -- „True Crime“ - Andrey Kaydanovskiy | Hege Haagenrud | Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Drei tänzerische Perspektiven zu Wahrheit und Fiktion: Andrey Kaydanovskiy „Chalk“, Hege Haagenrud „The Bystanders“, Demis Volpi „Non-Fiction Études“  

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑