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URAUFFÜHRUNG. „Brechts Gespenster“ von Suse Wächter im Berliner Ensemble

Premiere am 21.9.2022, Großes Haus

16.09.2022

Suse Wächter ist die Erfinderin einer Welt, die von Wiedergänger:innen des 20. Jahrhunderts bevölkert ist. Ihre mehr als hundert Puppen-Figuren sind täuschend echte Kopien der Untoten, die noch immer in unseren Köpfen herumgeistern.

© Jörg Brüggemann

In ihrer neuen Arbeit wird der Hausgott Bertolt Brecht von den zahllosen Gespenstern heimgesucht, die er in seinem langen Exil und bei seiner Wiederkehr an das Theater am Schiffbauerdamm getroffen hat. Zusammen mit zwei Musikern und einem Puppenspieler entsteht eine abendliche Séance, in der die kleinen Wesen mit der großen Aura ihr Spiel spielen. Erwartet werden die vielen Künstler:innen, denen Brecht begegnet ist.

Erhofft wird der Auftritt von Karl Marx. Und sicher ist das Erscheinen der vielen Schauspieler:innen, die schon oft von dem berühmten Verfremdungseffekt gehört haben und nun endlich die Erklärung aus dem Mund des Meisters vernehmen möchten.

Mit: Suse Wächter, Hans-Jochen Menzel und Matthias Trippner, Martin Klingeberg (Live-Musik)
    
    Regie: Suse Wächter
    Bühne: Constanze Kümmel
    Musik: Matthias Trippner
    Licht: Steffen Heinke
    Dramaturgie: Bernd Stegemann

Weitere Vorstellungen am 22./23./26.9. & 14./15./16.28.10.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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