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„Iwanow“ frei nach Anton Tschechow - Berliner Ensemble

Premiere Sa 21.01.2023, 19:30 Uhr

16.01.2023

Das erste Drama des russischen Autors und Dramatikers Anton Tschechow (1860–1904) spielt inmitten einer vergnügungshungrigen Gesellschaft, in die Iwanow flieht, um sich selbst nicht ertragen zu müssen.

© Berliner Ensemble

Die litauisch-amerikanische Regisseurin Yana Ross ist große Kennerin und Verehrerin von Tschechows Werk. Es gehört zu ihren Arbeitsmethoden, kanonische Texte feinsinnig mit gegenwärtigen Diskursen und mit den Geschichten ihres Ensembles zu verweben und zu überschreiben.

Als Russland im Februar 2022 den Angriffskrieg gegen die Ukraine begann, demonstrierte Ross in einer Solo-Aktion mehrere Tage in Zürich gegen die außen- und wirtschaftspolitische Unentschlossenheit der Schweiz. Ihre engagierte Gesellschaftskritik prägt auch die Art, wie sie Tschechows Werke reinterpretiert: Sie interessiert sich für die Doppelmoral, schärft den Blick für die feine Grenze zwischen Tabu und Salonfähigkeit. Sie beleuchtet Mechanismen der Ausgrenzung, aber auch die zerbrochenen Träume ...

    Regie und Bearbeitung: Yana Ross
    Bühne und Kostüm: Bettina Meyer
    Musik: Knut Jensen
    Licht: Rainer Casper
    Dramaturgie: Karolin Trachte
    Mitarbeit Dramaturgie: Samuel Petit

Mit: Constanze Becker, Claude De Demo, Maximilian Diehle, Paul Herwig, Jonathan Kempf, Peter Moltzen, Veit Schubert, Zoë Valks, Amelie Willberg, Paul Zichner

So 22.01.
18:00 Uhr
17.30 Uhr Einführungwith English surtitles

Di 07.02.
19:30 Uhr
Anschließend Publikumsgespräch mit Yana Ross und Ensemble.

Mi 08.02.
19:30 Uhr

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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