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Theater Heidelberg: »Antigone« sehr frei nach Sophokles

Premiere / 17. September 2023 / 17:00 Uhr / Zwinger 3

13.09.2023

Der Krieg um Theben ist vorbei. Vor den Toren der Stadt liegen die leblosen Körper der Söhne des Ödipus – Eteokles und Polyneikes. Da sie einander den Thron nicht vergönnen mochten, führten sie einen erbitterten Kampf, am Ende dessen sie sich gegenseitig erschlugen.

© Susanne Reichardt

Die neue Herrscherin über Theben ist Kreon, deren erste Handlung ist, anzuordnen, dass Eteokles als Held bestattet wird, während Polyneikes ohne Begräbnis verrotten soll. Jede*n, der oder die gegen die Anordnung verstößt, erwartet die Todesstrafe. Antigone, Tochter des Ödipus, kann jedoch das Schicksal des Polyneikes nicht akzeptieren. Sie ist es, die sich der Weisung Kreons widersetzt und hiermit das eigene Leben aufs Spiel setzt.

In dieser Neuinterpretation des antiken Klassikers stehen die Figuren Kreon, Antigone und Ismene im Fokus, welche nur von Frauen gespielt werden. Hiermit stellen sie Fragen nach Rationalität versus Emotionalität, nach Verantwortung, Moral und Macht.

Mit den Themen Macht und Einflussnahme wird sich das Publikum selbst außerdem auf besondere Weise auseinandersetzen: Sie entscheiden  darüber, welches Ende die Inszenierung und damit Antigones Geschichte nimmt.

Junges Theater [12+]

Regie
Natascha Kalmbach
Bühne und Kostüme
Ken Chinea
Dramaturgie
Theresa Leopold
Theaterpädagogik
Franziska Kühnle

Kreon
Patricia Schäfer
Antigone
Katharina Kessler
Ismene
Tabea Mewis

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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