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Staatsschauspiel Dresden: MEIN KAMPF von George Tabori

DRESDNER PREMIERE 30.11.2019, 19.30 Uhr Kleines Haus 1

24.11.2019

In MEIN KAMPF blickt der ungarische Theatermacher George Tabori mit dem Witz der Farce und einem Humanismus, der keine Unschuld kennt, in den Abgrund einer Epoche, die heutigen Rechtsdenkern schon wieder als nationaler Vogelschiss gilt. Tabori, dessen Vater in Ausschwitz den Vergasungstod starb, erzählt die Geschichte einer persönlichen Beziehung zu einer Person, die für uns historisch ist:

© Sebastian Hoppe

Ein junger Mann, der noch kein Politiker, nicht mal ein Kunstmaler ist, landet ohne Geld in einem Männerasyl und trifft dort auf den Juden Schlomo Herzl, der ein Buch schreibt und beschließt, sich um den Heimatlosen zu kümmern. Der junge Mann heißt Hitler, Schlomos Buch heißt mein kampf, und Hitler wird ihm diesen Titel am Ende stehlen, bevor er mit Frau Tod durch die Tür geht und die Welt in Brand steckt. Aber das ist nicht das Ende der Geschichte!

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

MIT Moritz Dürr, Philipp Grimm, Ursula Hobmair, Sven Hönig, Christine Hoppe, Hans-Werner Leupelt

REGIE Daniela Löffner
BÜHNE Matthias Werner
KOSTÜME Claudia Kalinski
PUPPENBAU Lutz Großmann
DRAMATURGIE Charlotte Orti von Havranek

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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