Der Autor und Schriftsteller Muzaffer Öztürk, ebenfalls aus Izmir stammend, berichtet am 9. April (20 Uhr, Studio) in Liedern und Texten von seinen Erfahrungen aus der Haft und dem politischen Kampf (auf deutsch und türkisch).
Ebenfalls am 9. April haben eine ganze Reihe von Schreibwerkstätten für Schülerinnen und Schüler ausgewählter Schulen ihren Auftakt. Angeleitet werden diese u.a. von der Autorin Sudabeh Mohafez – in Kooperation mit dem Literaturhaus Dortmund.
Zur letzten Vorstellung von „Ich, Europa“ am 10. April (19.30 Uhr, Schauspielhaus) reisen alle elf Autorinnen und Autoren, die Monologe für diesen Theaterabend geschrieben haben, nach Dortmund und nehmen am Nachgespräch in Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk gegen 21.30 im Institut teil.
Zum Ausklang des Festivals gibt es am 11. April (20 Uhr, Studio) eine Lesung mit Iman Humaidan, Schriftstellerin und Präsidentin des libanesischen PEN-Zentrums, die vor dem libanesischen Bürgerkrieg nach Paris floh.
Karten für die Veranstaltungen (9,- bis 23,- Euro im Schauspielhaus, 10,- und 15,- Euro im Studio) gibt es an der Vorverkaufskasse im Opernhaus, unter 0231/50-27222 und www.theaterdo.de.
„Riding the Bull“: Europa-Minifestival im Schauspiel Dortmund
5. bis 11. April 2019
29.03.2019
Anlässlich der letzten Vorstellung von Marcus Lobbes‘ Inszenierung „Ich, Europa“ am 10. April veranstaltet das Schauspiel Dortmund das Minifestival „Riding the Bull“. Den Auftakt macht die türkische Autorin Ece Temelkuran am 5. April (20 Uhr, Studio), die ihr neues Buch vorstellt: „Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur“. Darin plädiert die türkische Journalistin und Schriftstellerin angesichts des grassierenden populistischen Zeitgeistes für eine internationale Debatte. Neben Ece Temelkuran liest auch die Schauspielerin. Bettina Lieder.


