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"Othello", Tragödie von William Shakespeare, Staatstheater Darmstadt

Premiere am 14. September 2019 / Kleines Haus

07.09.2019

Jago täuscht seinen Vorgesetzten Othello, getrieben von Ehrgeiz, Eifersucht, Hass und Rassismus. Indem er ihm Unwahrheiten in den Kopf setzt, verändert er Othellos Wahrnehmung der Welt. Immer mehr glaubt der General an den angeblichen Betrug seiner Frau: Desdemona verliert ihre Unschuld. Nicht durch ihre Taten, sondern durch Täuschung.

Im Intriganten Jago sieht Othello einen loyalen Freund, im treuen Leutnant Cassio den Betrüger und in der ihn liebenden Desdemona eine Hure. Je mehr die große beidseitige Liebe, die dem schwarzen Kriegshelden in einer weißen Gesellschaft voll subtiler wie offener Vorurteile Halt gab, ihre Unbedingtheit verliert, umso mehr verstrickt sich Othello in einen Wahn. Muss er darin schuldig werden? Zaimoğlu und Senkel finden eine eigene Sprache, um den Hass, den Rassismus und die Liebe in Shakespeares Text spürbar zu machen.

in den Übersetzungen von Wolfgang Heinrich Graf Baudissin und Feridun Zaimoğlu / Günter Senkel

MIT Marielle Layher, Judith Niederkofler; Erwin Aljukić, Ernest Allan Hausmann, Thorsten Loeb, Hubert Schlemmer,
Daniel Scholz, Béla Milan Uhrlau

REGIE Gustav Rueb
BÜHNE Daniel Roskamp
KOSTÜM Dorothee Joisten
SOUNDDESIGN Heiko Schnurpel
DRAMATURGIE Karoline Hoefer

Weitere Vorstellung am 21. September

Das Bild zeigt William Shakespeare

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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