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"Keine Stille außer der des Windes", Kammeroper von Sidney Corbett, Nationaltheater Mannheim

Premiere: So, 06. März 2022, 19.30 - 21.00 Uhr, Studio Werkhaus

05.03.2022
Kategorien: Deutschland, News, Oper

Von dem Kampf um die eigene Identität, dem Unbehagen, der Unruhe erzählt der portugiesische Dichter Fernando Pessoa. Mit bestürzender Klarheit und untrüglichem Gespür zeichnet er Zwischenwelten, die sich in den Lücken einer nur scheinbar festgefügten Realität auftun.

© Maximilian Borchardt

Es sind die Reisenden, die Unscheinbaren, diejenigen, die sich an der Schwelle befinden, die Pessoa in seinem 1982 erstmals postum erschienenen Hauptwerk, dem »Buch der Unruhe«, erzählend verfolgt. Die Dichterin Simone Homem de Mello hat daraus ein Libretto gemacht, das der in Mannheim lehrende Komponist Sidney Corbett in eine ebenso elektrisierende wie fragil zerbrechlich wirkende Musik gesetzt hat. Die polnische Regisseurin Pia Partum spürt der Intensität von Klang und Stille in kraftvollen Bildern nach und gibt mit »Keine Stille außer der des Windes« ihr Debüt am Nationaltheater Mannheim.

Libretto: Simone Homem de Mello nach Fernando Pessoa
Besetzung

    Musikalische Leitung: Elias Corrinth    
    Regie: Pia Partum    
    Bühne: Magdalena Maciejewska    
    Kostüme: Wojciech Dziedzic    
    Video: Franek Wardyński    
    Choreografie: Agnieszka Dmochowska    
    Licht: Björn Klaassen    
    Dramaturgie: Cordula Demattio    
    Kunst und Vermittlung: Oliver Riedmüller    

    Schreiber, Stimme des Buches: KS Thomas Jesatko    
    Beobachter: Haesu Kim (Opernstudio)    
    Reisender: Martiniana Antonie (Gast)    
    Braut: Rebecca Blanz (Opernstudio)    
    Zwitter: Tobias Hechler (Gast)    
    Zwitter: Maria Polanska (Opernstudio)    
    Buchhalter: Michael Ransburg (Gast)    

Mit dem Nationaltheater-Orchester

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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