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"Der fliegende Holländer" - Romantische Oper von Richard Wagner - Nationaltheater Mannheim

Premiere So, 24. April 2022 | 19.00 Uhr | Opernhaus und auf www.operavision.eu

22.04.2022
Kategorien: Deutschland, News, Oper

Ein Fluch lastet auf dem Fliegenden Holländer: Bis in alle Ewigkeit muss er die Weltmeere durchsegeln, ohne jemals Ruhe zu finden. Nur alle sieben Jahre darf er an Land, um eine Frau zu suchen, die ihn durch bedingungslose Liebe von seinem Schicksal erlöst. In der verträumten Senta – auch sie eine Ruhelose, die sich in eine von wirtschaftlichen Interessen bestimmte, bürgerliche Welt nicht einfügen will – findet er endlich, was er so lange suchte: Treue bis in den Tod.

© Christian Kleiner

Auf die Sage des Fliegenden Holländers war Richard Wagner 1838 durch Heinrich Heines »Memoiren des Herren von Schnabelewopski« gestoßen. Nach einer stürmischen Überfahrt von Riga bis London – Wagner befand sich wieder einmal auf der Flucht vor Gläubigern – wählte er den Stoff für seine nächste Oper und begann die Komposition unter dem noch frischen Eindruck der unberechenbaren Kraft des Meeres. Vor der Folie dieser wilden Natur entfaltet Wagner im »Holländer« die Utopie einer ins Transzendente weisenden Liebe als Gegenentwurf zu dem von Industrialisierung und Ökonomisierung geprägten Zeitgeist des 19. Jahrhunderts – und findet damit zu einem der zentralen Themen seines Opernschaffens.

Mit »Der fliegende Holländer« widmet sich Regisseur Roger Vontobel nach »Fidelio« und »Il trovatore« in Mannheim einem weiteren Meilenstein der Operngeschichte.

Die Premiere von Der fliegende Holländer wird als Livestream auf der Online-Plattform OperaVision übertragen. Der Mitschnitt bleibt anschließend bis zum 24.10.2022 kostenlos online verfügbar.

    Musikalische Leitung: Jordan de Souza (Gast)    
    Regie: Roger Vontobel    
    Mitarbeit Regie: Maren Schäfer    
    Bühne: Fabian Wendling    
    Kostüme: Ellen Hofmann    
    Choreografie: Zenta Haerter    
    Videodesign: Stefan Bischoff    
    Licht: Florian Arnholdt
    Chor: Dani Juris    
    Dramaturgie: Deborah Maier / Marion Tiedtke (Gast)    
    Kunst und Vermittlung: Oliver Riedmüller    

    Daland: Patrick Zielke / Sung Ha    
    Senta, seine Tochter: Daniela Köhler (Gast) / Astrid Kessler
    Erik, ein Jäger: Jonathan Stoughton / Christopher Diffey    
    Mary, Sentas Amme: Marie-Belle Sandis / Jelena Kordić    
    Steuermann: Joshua Whitener / Juraj Hollý    
    Der Holländer: Michael Kupfer-Radecky (Gast) / Joachim Goltz    
    Traum-Senta: Delphina Parenti (Gast)
    Traum-Holländer: Michael Bronczkowski / Luches Huddleston jr.    

Mit dem Opernchor, dem Extrachor, der Statisterie und dem Nationaltheater-Orchester

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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