Regisseur und Autor Alexander Eisenach wird ein Stück schreiben über die Figur des Hochstaplers als Inbegriff des modernen Menschen, der sich ununterbrochen selbst inszeniert (Premiere im Dezember).
Als Auftakt dazu befasst er sich mit dem entsprechenden Paradebeispiel der Literaturgeschichte: Felix
Krull – Thomas Manns hinreißende Parodie auf ein Künstlertum brillanter Äußerlichkeiten, die am Ende genau
das erzeugen, was sie nicht sind: das Leben selbst – ein echter Schwindel.
REGIE/BEARBEITUNG Alexander Eisenach
BÜHNE Daniel Wollenzin
KOSTÜME Lena Schmid
DRAMATURGIE Sibylle Baschung
MIT Constanze Becker, Jonathan Kempf, Sina Martens, Martin Rentzsch, Marc Oliver Schulze
WEITERE VORSTELLUNGEN AM 17./23. (with English surtitles)/28.8. & 3./8. (with English surtitles)/19./26.9. GROSSES HAUS
Das Bild zeigt Thomas Mann
FELIX KRULL - STUNDE DER HOCHSTAPLER - NACH THOMAS MANN - Berliner Ensemble
PREMIERE AM 16.8.2019, 19.30, GROSSES HAUS
09.08.2019
Felix – der Glückliche –, Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, ist Meister darin, den Menschen genau
das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Sein Glück ist, alles sein zu können in einer Welt der Fälschungen,
die keine Wahrheit mehr kennt. So ist er, was er scheint, authentisch, indem er täuscht, Experte der kreativen
Selbstvermarktung.

