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DIE GOLDBERG-VARIATIONEN von George Tabori im Schauspiel Frankfurt

Premiere am 10. Juni 2022, 20.00 Uhr, Kammerspiele

06.06.2022

In »Die Goldberg-Variationen« verknüpft George Tabori die biblische Schöpfungsgeschichte und die Christus-Passion mit einer Theaterprobe: Der Regisseur Mr. Jay probt mit seinem Assistenten Goldberg und Schauspieler:innen Szenen aus der Heiligen Schrift – vom Garten Eden bis Golgatha ist alles dabei.

© Portrait George Tabori

Doch die Proben geraten außer Kontrolle und die Bibelrevue endet mit einer Regisseurspassion. Es ist ein Theaterkreuzweg, in dem Licht- und Musikeinsätze grundsätzlich zur falschen Zeit kommen, Schauspieler:innen auftreten, die ihren Text nicht können, und Terese Tormentina sich weigert, die Paradiesszene nackt zu spielen.

Vor allem aber ist es eine Genesis: die Erschaffung der Welt als Theater und das Theater als die Erschaffung der Welt. Regie führt Data Tavadze, der oft klassische Dramen mit Gegenwartsfragen verbindet. Er leitet das Royal District Theatre in Tiflis und ist u. a. mit dem Sandro Achmeteli Preis ausgezeichnet worden.

Regie: Data Tavadze
Bühne und Kostüme: Wolfgang Menardi
Musik: Nika Pasuri
Dramaturgie: Julia Weinreich
Licht: Johannes Richter
Dolmetscherin: Irina Bondas

BESETZUNG
Anna Kubin (Terese Tormentina)
Peter Schröder (Mr. Jay)
Mark Tumba (Masch)
Torsten Flassig (Goldberg)
Wolfgang Vogler (Raamah)

die nächsten Vorstellungen: 20./24./25./29. Juni, 17. Juli 2022

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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