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»Rusalka« von Antonín Dvořák - Semperoper Dresden

Premiere am Samstag, 7. Mai 2022 um 19 Uhr.

03.05.2022
Kategorien: Deutschland, News, Oper

Die Nixe Rusalka liebt den Prinzen und will, um für immer bei ihm sein zu können, ein Mensch werden. Mit ihrer Stimme bezahlt sie die Hexe Ježibaba für die Verwandlung und verlässt Heimat und Familie.

© Semperoper Dresden/Fotomotiv: Thomas Ruff ©VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Rusalkas Erscheinen bei den Menschen berückt den Prinzen zunächst, doch das magische, stimmlose Wesen bleibt ein Fremdkörper in der Menschenwelt und schließlich wendet sich der Geliebte von ihr ab – was für ihn den Tod und für sie die Verbannung bedeutet.

Mit großer musikdramatischer Verve vertonte Dvořák in seiner 1901 in Prag uraufgeführten Märchenoper die gegensätzlichen Welten des geisterhaft fließenden Unterwasserreichs und des distanziert steifen Königshofes.

Mit dem gleichnishaften Stoff über den Wert der eigenen Identität, die Bedeutung der menschlichen Seele und die Wandlung der Hauptfigur Rusalka von der romantischen Nixe zum leidensfähigen liebenden Menschen ohne wirkliche Heimat gibt der international arbeitende Regisseur Christoph Loy sein Debüt in der Semperoper.

In tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln       

    Musikalische Leitung  Joana Mallwitz   
    Inszenierung  Christof Loy
    Bühnenbild  Johannes Leiacker
    Kostüme  Ursula Renzenbrink
    Licht  Bernd Purkrabek
    Choreografie  Klevis Elmazaj
    Chor  Jonathan Becker
    Dramaturgie  Juliane Schunke

    Der Prinz  Pavel Černoch
    Die fremde Fürstin  Elena Guseva
    Rusalka  Olesya Golovneva
    Der Wassermann  Alexandros Stavrakakis
    Die Hexe  Christa Mayer
    Der Wildhüter  Sebastian Wartig
    Der Küchenjunge  Nicole Chirka
    Erste Nymphe  Ofeliya Pogosyan
    Zweite Nymphe  Stepanka Pucalkova
    Dritte Nymphe  Constance Heller
    Ein Jäger  Simeon Esper

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Eine Koproduktion mit dem Teatro Real Madrid, dem Teatro Comunale di Bologna, dem Gran Teatre del Liceu Barcelona und dem Palau de les Arts Reina Sofía, Valencia

Weitere Vorstellungen am 10., 14. und 20. Mai 2022 sowie im Juni, November und Dezember 2022

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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