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Deutschsprachige Erstaufführung: ‹Un sentiment de vie› von Claudine Galea, Theater Basel

Premiere 16. Oktober 2021, 19:30 Uhr, Schauspielhaus

Was ihr Lebensgefühl ausmacht, wird der Tochter bewusst, als ihr Vater stirbt. Sie hört seine Lieblingssongs und denkt über seine Herkunft nach. Ihr eigenes Leben scheint wie ein verwobenes Netz aus Erfahrungen, Erinnerungen und Zuschreibungen. Erst das Erzählen und Schreiben öffnet ihr den Blick für einen eigenen Weg.

Copyright: Ingo Hoehn

Dieses autofiktionale Zwiegespräch hat die Pariser Autorin Claudine Galea geschrieben. Am Theater Basel inszeniert Emilie Charriot die Erstaufführung in deutscher Sprache. Die französische Regisseurin ist bekannt für ihre genauen und reduzierten Arbeiten, die zu grosser emotionaler Tiefe finden. Am 19. Oktober ist ihre Inszenierung ‹Vocation› als Gastspiel im Rahmen des Abo Français im Schauspielhaus zu Gast.

Emilie Charriot begann ihre Bühnenkarriere als Schauspielerin und Theaterlehrerin. 2012  schloss  sie  ihre Ausbildung  zur  Schauspielerin  an  der  ‹Manufacture›  in Lausanne ab. Heute ist sie neben ihrer Tätigkeit als Regisseurin auch weiterhin Schauspielerin, Theaterausbilderin und für Radio und Filmproduktionen tätig. Mit der deutschsprachigen Erstaufführung von ‹Un sentiment de vie› von Claudine Galea arbeitet sie erstmalig am Theater Basel.
 
Anne Haug, geboren in Basel, studierte Schauspiel an der Universität der Künste in Berlin. 2007 und 2008 erhielt sie den Studienpreis Schauspiel des Migros-Kultur-prozent und der Ernst-Göhner-Stiftung. Während des Studiums spielte sie in diver-sen Produktionen am Deutschen Theater und am Maxim Gorki Theater in Berlin. Nach einem Engagement am Theaterhaus Jena ist sie seit 2011 als Schauspielerin und Autorin für Theater und Film in Deutschland und der Schweiz tätig. Anne Haug schreibt fürs Theater und als Drehbuchautorin für Kino, TV und Web. Seit der Spiel-zeit 20/21 ist sie Ensemblemitglied am Theater Basel.

    Inszenierung – Emilie Charriot
    Lichtdesign – Yan Godat
    Kostüme – Caroline Spieth
    Dramaturgie – Inga Schonlau
    Licht – Vassilios Chassapakis

Mit Anne Haug

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