So beginnt die Geschichte auf der Bühne mit dem gemeinschaftlichen Mord an Alfred Ill: Wie konnte es zu diesem ungeheuerlichen Ereignis kommen? Auf den ersten Blick scheinen die Güldener doch liebenswerte Menschen zu sein. Und schon sind wir mitten drin in Dürrenmatts Stück, dem Spiel um die Milliarde und der grossen Hoffnung des verarmten Städtchens, sein Schicksal wenden zu können.
Die griechischen Regisseure Angeliki Papoulia und Christos Passalis sind nach «Alkestis!» zurück am LT um die Spielzeit im Schauspiel mit einem grossen Ensemblestück zu eröffnen. Mit dabei: Delia Mayer – u. a. bekannt als Kommissarin des Luzerner «Tatort» – hier in der Rolle der Claire Zachanassian, die mit ihrem Besuch einigen Aufruhr in die Stadt Güllen bringt…
Inszenierung: Angeliki Papoulia, Christos Passalis
Bühne: Christos Passalis
Mitarbeit Bühne: Simon Sramek
Kostüme: Vassilia Rozana
Video: Julia Bodamer
Licht: David Hedinger-Wohnlich
Dramaturgie: Irina Müller
Mit Delia Mayer Christian Baus Lukas Darnstädt Fritz Fenne Wiebke Kayser Nina Langensand Antonia Meier Julian-Nico Tzschentke und Luzerner Vereine Statistierie des LT
Spieldaten:
Sa 07.09. (19.30 Uhr) / Mi 11.09. (19.30 Uhr) / Sa 14.09. (19.30 Uhr) / So 15.09. (13.30 Uhr) / Do 19.09. (19.30 Uhr) / Sa 21.09. (19.30 Uhr) / So 22.09. (19.00 Uhr) / Fr 27.09. (19.30 Uhr) / So 29.09. (13.30 Uhr) / Do 03.10. (19.30 Uhr) / Fr 04.10. (19.30 Uhr) / Sa 19.10. (19.30 Uhr) / Fr 25.10. (19.30 Uhr) / Fr 22.11. (19.30 Uhr) / Sa 14.12. (20.00 Uhr) / Di 17.12. (19.30 Uhr) / Fr 20.12. (19.30 Uhr) / Fr 27.12. (19.30 Uhr) / Sa 04.01. (19.30 Uhr) / Sa 11.01. (19.30 Uhr)
Einführung:
jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn
DER BESUCH DER ALTEN DAME - Eine tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt - Luzerner Theater
Premiere: Samstag, 7. September 2019, 19.30 Uhr, Bühne
31.08.2019
Dürrenmatts Klassiker ist ein Mix unterschiedlichster Genres und zeigt die unverkennbare Lust des Autors, theatral gross und böse zu denken um dabei mit viel Humor ein pointiertes Bild sozialer Netzwerke und gruppendynamischer Prozesse in einer kleinen Stadt zu skizzieren. Dafür lässt er Elemente der griechischen Tragödie, der Groteske sowie Motive aus Liebes- und Rachegeschichten spielerisch aufeinandertreffen. In der Luzerner Inszenierung kommt das Genre Film noir hinzu, in dem klassischerweise die Aufklärung eines Mordes im Zentrum steht.

