Im Figurengeflecht von Kuratorin, Künstler, Kritiker und Publikum wird das Selbstverständnis von Künstlern hinterfragt und ein Portrait dieses außergewöhnlichen Berufs gezeichnet. Der international gefragte Choreograf arbeitet mit renommierten Compagnien wie dem Nederlands Dans Theater II und ist auch in Mannheim kein Unbekannter. Bereits in der Spielzeit 2016/17 überzeugte er mit seinem kraftvollen Männerstück »WinnerLoser« im Rahmen des Abends »New Steps – Bolero«.
Choreografie: Felix Landerer (Gast)
Musik von: Christof Littmann (Gast)
Bühne: Till Kuhnert
Kostüme: Min Li (Gast)
Licht: Damian Chmielarz
Video: Valeria Lampadova
Dramaturgie: Ina Brütting
Kuratorin: Alexandra Chloe Samion
Die Meinung: Andrew Wright
Diva: Emma Kate Tilson
Künstler laut: Joris Bergmans
Künstler leise - themanyoumaynotknow: Lorenzo Angelini
Museumsführerin: Chiara Dal Borgo
Museumswächter 1: Alberto Terribile
Museumswächter 2: Joseph Caldo
Die kritische Masse: Jamal Rashann Callender
Museumsgäste: Mahomi Endoh / Vítek Kořínek / Věra Kvarčáková / Jessica Liu / Lorenzo Terzo
Follower I: Saori Ando
Follower II: Silvia Cassata
Follower III: Paloma Galiana Moscardó
Follower Gruppe: Joseph Caldo / Mahomi Endoh / Vítek Kořínek / Jessica Liu / Lorenzo Terzo
Uraufführung: "Dorian", Tanzstück von Felix Landerer nach Oscar Wilde - Nationaltheater Mannheim
Premiere: Fr, 15. November 2019, Opernhaus
14.11.2019
Was macht Kunst zu guter Kunst und wessen Meinung zählt? Was ist der Wert von Kunst und worin liegt die Magie ästhetischer Erfahrung? Fragen wie diese reflektiert Choreograf Felix Landerer in seiner Uraufführung »Dorian«. Vor dem Hintergrund der vielfältigen Kunstbezüge in Wildes einzigem Roman »Das Bildnis des Dorian Gray« und inspiriert von dessen berühmtem »Vorwort zu Dorian Gray«, das die ästhetischen Theorien des Autors bündelt, führt »Dorian« in den Raum der Kunst – ins Museum – und skizziert die farbige Welt des Kunstbetriebs mit all ihrer Magie, Faszination, aber auch den Abhängigkeiten und Schattenseiten.

