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Theater Oberhausen: "(save me) not " von Frauen und Fiktion

Premiere: 6. März 2020, 19.30 Uhr, Saal 2

Die Erzählung über das „Fräulein in Not“ ist überall: ob in der griechischen Mythologie, im Kino oder in Computerspielen. Eine schöne, junge Frau wird von einem Ungeheuer oder Bösewicht entführt und es bedarf eines männlichen Helden, um sie zu retten. Ob als Andromeda, Rapunzel, die weiße Frau aus King Kong, als Princess Peach oder Zelda – die Erzählung der hilflosen Frau ist tief verankert in unserer Gesellschaft. Und sie hat Auswirkungen auf unsere Selbstwahrnehmung und unser Handeln.

 

Copyright: Isabel Machado Rios

„(save me) not“ stellt sich mit Humor dem Mythos, dass Frauen das von Natur aus schwächere Geschlecht seien. Auf Basis von Interviews mit (Kampf-)Sportlerinnen, Selbstverteidigungslehrerinnen, Sozialarbeiterinnen und vielen anderen starken
Frauen aus Oberhausen und ganz Deutschland, die Gewalt erlebt und bewältigt haben, entsteht eine Geschichte über wehrhaftes Handeln.

Rette mich nicht! Wir retten uns!

Die Performancegruppe Frauen und Fiktion erschafft Gedankenexperimente
zum Thema Geschlechterrollen. Die letzten beiden Jahre war sie bereits mit Workshops im Rahmen des Feministischen Minifestivals in Oberhausen zu Gast.

von: Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz, Eva Kessler, Felina Levits, Paula Reissig);
mit: Elisabeth Hoppe, Nina Karimy, Philipp Joy Reinhardt;
Bühne: Lisa Wandschneider; Live-Musik: Haffana/Lina Krüger;
Musik: Lina Krüger, Jonas Mahari; Dramaturgie: Hannah Saar

Nächste Termine: 7. und 11. März 2020

 

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