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OPER BONN – 40 Nennungen bei theater pur-Umfrage zur Saison 08/09 OPER BONN – 40 Nennungen bei theater pur-Umfrage zur Saison 08/09 OPER BONN – 40...

OPER BONN – 40 Nennungen bei theater pur-Umfrage zur Saison 08/09

Die Oper des THEATER BONN ist laut der Kritiker-Umfrage von „theater pur“ das drittbeste Opernhaus in NRW und wird gleich nach dem Aalto Musiktheater Essen und der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf genannt.

In der Rubrik ‚Bester Dirigent’ konnte Bonns GMD Stefan Blunier mit fünf Nennungen den zweiten Platz belegen. Will Humburg erhielt für sein Dirigat von UN BALLO IN MASCHERA ebenfalls eine Ehrung in dieser Kategorie.

Insgesamt wird die Oper Bonn vierundzwanzig Mal in einer der „Besten“-Kategorien aufgeführt: Klaus Weises ELEKTRA-Inszenierung ist als „Beste Regie“ notiert, die Sopranistin Barbara Schneider-Hofstetter wird für ihre Interpretation der Elektra mehrmals als „Beste Sängerin“ genannt, ebenso wird Daniela Denschlag für ihre Klytämnestra in dieser Sparte gewürdigt. Als „Bester Sänger“ kann Mark Morouse für die Titelrolle in KRÓL ROGER punkten, als „Bester Nachwuchssänger“ werden Lee Poulis und Johannes Mertes genannt. Die Produktion KRÓL ROGER von Karol Szymanowski wurde vier Mal als wichtigste Wiederentdeckung gefeiert und DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL in der Regie von Markus Dietz als eine der herausragendsten Gesamtleistungen der Saison gewürdigt. Ein weiteres Lob geht an den Chor des THEATER BONN sowie an die Ausstattung von Brigitta Lohrer-Horres für die Kostüme von ORLANDO FURIOSO.

 

Das Schauspiel des THEATER BONN verzeichnet sechzehn Nennungen: In der Kategorie „Wichtigstes ausländisches Stück“ wird DER GROSSE KRIEG von Neil LaBute drei Mal nominiert, in der Inszenierung von Jennifer Whigham werden Birte Schrein und Yorck Dippe als beste Schauspieler je drei Mal aufgeführt.

Ebenfalls als bester Schauspieler wird Yorck Dippe für sein Spiel in BLICK AUF DEN HAFEN von Richard Dresser in der Inszenierung von Klaus Weise gelobt, Philine Bührer wird hier als beste Nachwuchsschauspielerin notiert.

Zum wichtigsten deutschen Stück wählten drei Kritiker Sibylle Bergs DIE GOLDENEN LETZTEN JAHRE, das auch je einmal in der Kategorie „Beste Inszenierung“ (Schirin Khodadadian) und „Beste Ausstattung“ (Carolin Mittler) erwähnt ist.

 

Als beste Nachwuchsschauspieler werden außerdem Franziska Hartmann und Volker Muthmann gelobt.

 

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