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Heiner Müllers »Quartett« am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

Premiere Samstag, den 27. Oktober 2018, um 19:30 Uhr, Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau

In seinem wohl meistgespielten Stück schickt Heiner ­Müller die beiden Freidenker Marquise de Merteuil und ihren einstigen Liebhaber Vicomte de Valmont in einen Kampf der Geschlechter. Die Marquise trägt Valmont auf, ihre jungfräuliche Nichte zu verführen. Doch Valmont ist gerade mächtig verliebt in Madame Tourvel. Zwischen den beiden ehemaligen Geliebten entsteht ein ­faszinierendes Wortgefecht und ein lustvolles Machtspiel ­zwischen ­einer Frau und einem Mann, in dem Sexualität zur Waffe wird und die Rollen auch mal wechseln können.

Dieses Pas de deux um Macht, Gier und Sex basiert auf dem 1782 veröffentlichten Briefroman »Gefährliche Liebschaften« von Choderlos de Laclos. Das Stück entstand 1980 und wurde 1982 am Schauspielhaus Bochum uraufgeführt.

Inszeniert wird dieser Kampf der Geschlechter von Gastregisseurin Sabine Wegner. Die ausgebildete Schauspielerin steht neben zahlreichen Theaterengagements für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera und führt Regie, wie jetzt am Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau.

Mit der Premiere von Heiner Müllers Literaturklassiker »Quartett«  wird die neue Studiobühne hinterm Vorhang eingeweiht.

Regie:                                         Sabine Wegner
Ausstattung:                            Matthias Winkler
Dramaturgie:                           Gerhard Herfeldt
Regieassistenz:                      Uwe Körner
Inspizienz:                               Marie Kühne
Soufflage/Hospitanz:          Sandra Grottke

Merteuil:                                   Sabine Krug
Valmont:                                   Klaus Beyer

Neue Studiobühne: Hinterm Vorhang
Di 30.10.  19:30 Uhr
Fr 02.11.  19:30 Uhr
Sa 03.11.  19:30 Uhr
Mi 07.11.  19:30 Uhr
So 11.11.  15:00 Uhr
Sa 17.11.  19:30 Uhr
Fr 08.03.19  19:30 Uhr
Fr 19.04.19  19:30 Uhr

*30 min vor Vorstellungsbeginn findet eine Werkeinführung auf der Empore im Foyer durch den Dramaturgen Gerhard Herfeldt statt.

Bild: Heiner Müller

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