
In Kalifornien, so hat man gehört, gebe es Arbeit, Wohlstand und die Hoffnung auf ein besseres Leben, ein kleines Glück. Doch mit jedem Schritt in Richtung des gelobten Landes wachsen Entbehrung, Ausbeutung und Anfeindung. Die Familie bricht auseinander und verliert sich in einer enttäuschten Schicksalsgemeinschaft von Einwander*innen, in der die Früchte des Zorns reifen.
John Steinbeck schilderte bereits 1939 eindrücklich die Folgen von Großer Depression, Monokultur und Missernten in den Vereinigten Staaten. Die Resonanz war immens: Gegendarstellungen wurden geschrieben, Verbote angestrebt, der Autor als Volksverhetzer diffamiert. Gleichzeitig hatte Steinbeck selbst intensiv recherchiert, war mit einer Gruppe wie der Familie Joad gemeinsam bis nach Kalifornien gereist und wurde als Stimme der Unterdrückten gefeiert. 1940 wurde FRÜCHTE DES ZORNS mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, 1962 erhielt Steinbeck den Literaturnobelpreis.
Deutsch von Gottfried Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
Regie
Mina Salehpour
Bühne
Andrea Wagner
Kostüme
Maria Anderski
Musik
Sandro Tajouri
Licht
Andreas Barkleit
Dramaturgie
Svenja Käshammer, Katrin Schmitz
Jim Casy
Oliver Simon
Tom Joad
Simon Werdelis
Pa Joad
Hans-Werner Leupelt
Ma Joad
Anna-Katharina Muck
Rose Rivers, Geb. Joad
Lisa Natalie Arnold
Al Joad
Philipp Grimm
Connie Rivers
Paul Wilms