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Berliner Ensemble: „Vögel“ von Wajdi Mouawad

Premiere ist am 29.1.2022, 20h, im Neuen Haus

25.01.2022

In New York verliebt sich Eitan in die arabisch-stämmige Studentin Wahida. Eitans jüdische Familie und insbesondere sein Vater David, selbst Sohn eines Holocaust- Überlebenden, können diese Liebe nicht akzeptieren. Der Konflikt eskaliert. Als das Paar nach Israel reist, wird Eitan bei einem Bombenanschlag an der Grenze schwer verletzt und liegt im Koma.

© JR Berliner Ensemble

An seinem Krankenbett wird ausgesprochen, was lange verschwiegen wurde. Die Liebesgeschichte wird zum Familienkrimi und schließlich zu einer modernen Ödipus-Erzählung.

Der im Libanon geborene, frankokanadische Theatermacher und vielfach ausgezeichnete Autor Wajdi Mouawad verfasst mit dem viersprachigen Stück Vögel ein gewaltiges und poetisches Bild, das den andauernden Nahostkonflikt genauso in den Blick nimmt wie die Themen Familie, Identität und Schuld – und die ungestillte Sehnsucht, sich davon freizumachen.

In deutscher, englischer, hebräischer und arabischer Sprache, mit deutschen und englischen Übertiteln

    Regie: Robert Schuster
    Bühne/Kostüm: Sascha Gross
    Musik: Jörg Gollasch
    Video: Bahadir Hamdemir
    Licht: Benjamin Schwigon
    Dramaturgie: Karolin Trachte

Mit: Rafat Alzakout, Hadar Dimand, Naomi Krauss, Martin Rentzsch, Philine Schmölzer, Robert Spitz, Dennis Svensson, Kathrin Wehlisch

WEITERE VORSTELUNG 30.1. & 15./16./25./26./27./28.2. NEUES HAUS

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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