Es ist ein Schauspiel über die Gewalt, die beim Aufeinanderprallen des aufstrebenden Genies Mozart mit dem etablierten Fleißigen Salieri entstand, über verklemmte Keuschheit und klammernde Macht. Peter Shaffers Stück wurde 1979 in London uraufführt und 1984 mit einem oscarüberhäuften Film in der Regie von Miloš Forman berühmt, der ironischerweise eine wahre Renaissance von Salieris Musik entfachte.
Shaffers Schauspiel über den »halben Augsburger« Wolfgang Amadeus und den abwesenden, aber als steinerner Gast unablässig beeinflussenden Augsburger Leopold kommt nach fast 40 Jahren wieder in die Mozartstadt. David Ortmanns Inszenierung im martini-Park pustet erfrischend den Staub der Geschichte hinfort, verarbeitet lebendig heutige Erkenntnisse über Mozart und lässt selbstverständlich auch Mozarts unsterbliche Musik erklingen.
Deutsche Übersetzung Nina Adler
Inszenierung David Ortmann
Bühnenbild Jürgen Lier
Kostüme Ursula Bergmann
Dramaturgie Sabeth Braun
Antonio Salieri Thomas Prazak
Wolfgang Amadeus Mozart Anatol Käbisch
Constanze Weber / Dr. Sandra Hermann Marlene Hoffmann
Joseph II., Kaiser von Österreich Sebastian Müller-Stahl
Graf Johann Kilian von Strack, Kaiserlicher Kammerherr Sebastian Baumgart
Graf Franz Orsini-Rosenberg, Direktor der Nationaloper Klaus Müller
Baron Gottfried van Swieten, Präfekt der Nationalbibliothek Kai Windhövel
Facility Manager Theodore Ganger
26.2.2019 19:30 | martini-Park
8.3.2019 19:30 | martini-Park
15.3.2019 19:30 | martini-Park
23.3.2019 19:30 | martini-Park
27.3.2019 19:30 | martini-Park
30.3.2019 19:30 | martini-Park
6.4.2019 19:30 | martini-Park
18.4.2019 19:30 | martini-Park
26.4.2019 19:30 | martini-Park
17.5.2019 19:30 | martini-Park
"Amadeus" - Theaterstück von Peter Shaffer - Staatstheater Augsburg
Premiere 16.2.2019, 19:30 | martini-Park
09.02.2019
Augsburg im Jahr 2019. Begraben unter alten Kulissenteilen, Staub und Schmutz wird eine lebendige Erinnerung an Wolfgang Amadeus Mozart geweckt, ein Zeitzeuge der Jahrhunderte: Antonio Salieri. Er zieht sein Publikum hinein ins 18. Jahrhundert, nimmt es mit von Begegnung zu Begegnung der beiden ungleichen Komponisten: Hier jagt Mozart wie ein junger Hund hinter seiner korsettgeschnürten Constanze her, dort bettelt er beim musikalisch talentfreien Kaiser um eine Stelle und schreibt mit unzähligen genialen Opern seinem immer teureren Lebensstil hinterher.


