In Feuchtwangers Roman prallen nicht nur die Interessen, Probleme und Weltanschauungen der drei monotheistischen Religionen aufeinander, sondern auch das vernichtende Wesen des (heiligen) Krieges, die Chance auf einen Dialog über Religionen hinweg und die Ehrfurcht vor dem Heldentum. In dieser hochspannenden Intrige von Liebe, Lust, Verrat und Ehrgeiz schwingen ständig auch die Fragen unserer Zeit mit.
Text: nach Lion Feuchtwanger
Regie: Johan Simons
Bearbeitung: Koen Tachelet
Bühne: Johannes Schütz
Kostüme: Greta Goiris
Dramaturgie: Koen Tachelet
Jehuda Ibn Esra: Pierre Bokma
Raquel: Hanna Hilsdorf
Alfonso VIII.: Ulvi Erkin Teke
Leonor: Anna Drexler
Rodrigue: Michael Lippold
Musa / Amme Sa’ad / Kalif / Gesandter: Gina Haller
Don Martin / De Castro: Guy Clemens
Rabbi Tobia: Veronika Nickl
Ephraim / Ellinor de Guienne: Jele Brückner
Diego: Risto Kübar
Sa, 03.11.
19:00
So, 04.11.
19:00
Mi, 07.11.
19:00
+ anschließend Publikumsgespräch
Fr, 16.11.
19:00
+ 18:15 Einführung im Foyer Schauspielhaus
Fr, 14.12.
19:30
So, 16.12.
17:00
Bild: Lion Feuchtwanger
Uraufführung: „Die Jüdin von Toledo“ nach Lion Feuchtwanger im Schauspielhaus Bochum
Premiere Do, 01.11.2018, 19 Uhr
24.10.2018
Die Jüdin von Toledo erzählt die legendenhafte und fatale Liebesgeschichte des christlichen Königs Alfonso von Kastilien mit der schönen Jüdin Raquel. Im 12. Jahrhundert bereiten die christlichen Fürsten Europas einen neuen Kreuzzug gegen den Islam vor, der auch die muslimischen Städte Spaniens erobern soll. Während die Juden in Spanien ihren diplomatischen und wirtschaftlichen Einfluss einsetzen, um den Frieden zu sichern, werden sie überall in Europa bereits brutal verfolgt.

