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Uraufführung von „was zündet, was brennt“ von Magdalena Schrefels im Schauspielhaus Graz

PREMIERE am 12. Jänner, 20.00 Uhr, HAUS ZWEI

08.01.2022

Im Untergrund Europas entspannt sich ein verzweigtes Kreislaufsystem des Erdöls. Wie Lebensadern durchziehen Pipelines den Kontinent und befeuern unseren Hunger nach Energie. Trotz aller Bemühungen ist die globale Förderung von Erdöl in den letzten fünfzig Jahren kontinuierlich gestiegen. Nichts, so scheint es, kann den katastrophalen Kreislauf stoppen.

© Felix Grünschloss: Marie Bues

„was zündet, was brennt“ handelt von zwei jungen Frauen, die es trotzdem versuchen. Das Stück ist das Ergebnis einer Kooperation mit der European Theatre Convention, bei der unter dem Titel „Pipelines“ fünf Autor*innen aus der Perspektive fünf unterschiedlicher Mitgliedstaaten Stücke zum Drama fossiler Energien entwickeln.

Die Kleist-Förderpreisträgerin Magdalena Schrefel hat den österreichischen Part übernommen und ein theatrales Roadmovie entlang der Adria-Wien-Pipeline entworfen. Es zeigt die Reise seiner beiden Heldinnen quer durch Österreich und die unendlichen Weiten des Internets und beschreibt ihre Begegnung mit Klimaaktivist*innen, verschiedenen exzentrischen Gestalten des fossilen Zeitalters und ihre Radikalisierung: Wie kann man mit erzählerischen Mitteln eine Pipeline in die Luft jagen?

REGIE
Marie Bues
BÜHNE UND KOSTÜME
Pia Maria Mackert
VIDEO
Grigory Shklyar
MUSIK
Johannes Frick
DRAMATURGIE
Franziska Betz

MIT
Lisa Birke Balzer
Katrija Lehmann
Nico Link
Lukas Walcher

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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