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Theater Hagen: EIN SOMMERNACHTSTRAUM, Komödie von William Shakespeare

PREMIERE: SAMSTAG, 11. JANUAR 2020, 19.30 UHR ǀ (GROSSES HAUS

10.01.2020

In diesem weltbekannten Stück ist die Liebe aus den Fugen geraten, denn schon von Beginn an ist die Konstellation im Ungleichgewicht: Hermia und Lysander müssen fliehen, um ihre Liebe leben zu können. Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia. Der Elfenkönig Oberon und sein Gehilfe Puck wollen Ordnung in das Quartett der Liebenden bringen und manipulieren mit einem Zauber die Gefühle von Lysander und Demetrius. Doch nicht nur für die verzauberten Männer, sondern auch für die Frauen lösen sich innerhalb kurzer Zeit alle Fixpunkte auf.

© Klaus Lefebvre

Für Hermia bricht eine Welt zusammen, als sie den geliebten Lysander verloren glaubt. Und auch Helena, die sich über Demetrius plötzlich entflammte Liebe freuen könnte, kann sich sein Verhalten nur als ein grausames Spiel erklären ... Die Liebe ist Theater und Zauberei, und Theater und Zauberei sind praktische Mittel, um mit der Liebe zu spielen. - Der „Sommernachtstraum“ von Shakespeare, über 420 Jahre alt und doch so aktuell wie nie, bringt das mit spitzem Geist treffend auf den Punkt.

Dabei lenkt die effektsichere Verknüpfung von lyrisch-musikalischen und komisch-turbulenten Szenen von der Doppelbödigkeit der Komödie ab. Die Handlungsstränge der drei verschiedenen Figurengruppen – die weltlichen Liebenden, die Handwerker und die Elfen – verknüpft der Dramatiker auf meisterhafte Art und Weise miteinander.

InszenierungFrancis Hüsers
BühneSwen Erik Scheuerling
KostümeKarina Liutaia
LichtHans-Joachim Köster
Musikalische LeitungDan K. Kurland
DramaturgieRebecca Graitl
Regieassistenz / AbendspielleitungTobias Kramm
InspizienzSvenja Fiehl

Theseus, Oberon Ralf Grobel
    Hippolyta, TitaniaJ ulia Goldberg
    Lysander Martin Wißner
    Demetrius Yasin Boynuince
    Hermia Kristina Nadj
    Helena Lucia Schulz
    Puck Kristina Günther
    Zettel, Pyramus Christian Bergmann
    Squenz Dan K. Kurland
    Schnock, Senfsame, Löwe Tillmann Schnieders
    Flaut, Motte, Thisbe Junoh Zobel
    Schnauz, Spinnweb, Mond Alexandra Lowygina
    Schlucker, Bohnenblüte, Wand, Prolog Robin Bohn

Weitere Vorstellungen: 17.1. (19.30 Uhr); 31.1. (19.30 Uhr); 13.2. (19.30 Uhr); 26.2. (19.30 Uhr); 8.3. (15.00 Uhr); 28.3. (19.30 Uhr); 3.4.2020 (19.30 Uhr)
Die Stunde der Kritik: Freitag, 31.1.2020, im Anschluss an die Vorstellung, Theatercafé - Eintritt frei - Zu Gast: Gerhard Preußer (Nachtkritik, Theater heute)

Karten an der Theaterkasse, unter Tel. 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de, an allen Hagener Bürgerämtern, Tel. 02331 / 207- 5777 sowie bei den EVENTIM-Vorverkaufsstellen.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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