
Ihr Vater Jacopo Fiesco, auch politisch ein erbitterter Gegner, hält sie in seinem Palast vor der Öffentlichkeit verschlossen. Dass Maria dort stirbt und ihre Tochter auf ungeklärte Weise verschwindet, facht nicht nur den Hass von Fiesco an, sondern schürt den politischen Konflikt der verfeindeten Parteien aufs Neue. Simon Boccanegra steht zeitlich und stilistisch zwischen Verdis großen Erfolgen Rigoletto, La traviata, Il trovatore und seinem Spätwerk. 1857 im venezianischen Opernhaus La Fenice uraufgeführt, arbeitete er das Werk fast 25 Jahre später für die Neuinszenierung an der Mailänder Scala 1881 radikal um.
Musikalische Leitung: Daniel Montané
Inszenierung: Frank Hilbrich
Ausstattung: Volker Thiele
Dramaturgie: Ina Karr
Licht: Peter Meier
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Simon Boccanegra: Peter Felix Bauer
Maria Boccanegra: Vida Mikneviciute
Jacopo Fiesco: Derrick Ballard
Gabriele Adorno: Abdellah Lasri / Mickael Spadaccini (07.04., 14.04.)
Paolo Albiani: Stephan Bootz / Daniel Luis de Vicente (25.03., 17.04.)
Pietro: Valentin Anikin
Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz
25.03.2019, 7.04.2019, 14.04.2019, 17.04.2019, 3.05.2019, 27.05.2019, 28.06.2019