Wer lacht zuletzt: Babinsky oder Schwanda? Zusammen mit seinem Textdichter Milos Kareš schuf Jaromír Weinberger eine schwungvolle folkloristische Volksoper, die nach ihrer Prager Uraufführung 1927 zunächst einen Siegeszug um die ganze Welt antrat – und nach antisemitischer Zäsur durch den Nationalsozialismus nun langsam ihren rechtmäßigen Platz im Repertoire wieder einnimmt.
Musikalische Leitung: Jan Hoffmann
Inszenierung: Cathérine Miville
Bühne und Video: Marc Jungreithmeier
Kostüme: Monika Gora
Choreographie: Inga Schneidt
Chor: Jan Hoffmann
Dramaturgie: Matthias Kauffmann
Schwanda: Martin Berner
Dorota: Aleksandra Rybakova
Babinsky: Tilmann Unger
Königin: Dilara Baştar
Magier: Seungweon Ezio Lee
Teufel: Christian Tschelebiew
Landsknecht / Scharfrichter (Richter) / Des Teufels Famulus (Hauptmann): Clemens Kerschbaumer
Mit: TänzerInnen / Chor und Extrachor des Stadttheater Gießen / Philharmonisches Orchester Gießen
weitere Vorstellungen:
08.04.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
20.04.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
13.05.2018 | 15:00 Uhr | Großes Haus
19.05.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
16.06.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
29.06.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
Bild: Jaromír Weinberger
SCHWANDA, DER DUDELSACKPFEIFER, Volksoper in fünf Bildern von Jaromír Weinberger, Stadttheater Giessen
Premiere: 24.03.2018 | 19:30 Uhr | Großes Haus
17.03.2018
Zwei legendäre Gestalten böhmischer Volkssagen erobern die Opernbühne: Mit ganzer List versucht der schlaue Räuber Babinsky, den munteren Dudelsackpfeifer Schwanda zu beseitigen, um dessen verführerische Gattin Dorota für sich zu gewinnen. Der Musiker indes zeigt sich von den Reizen der frostigen Königin Eisherz angetan. Sein kunstvolles Spiel lässt ihr unterkühltes Herz schmelzen – doch das ist erst der Ausgangspunkt eines turbulenten Konfliktes: Denn plötzlich sieht sich Schwanda von zwei attraktiven Damen begehrt, die ihn im wahrsten Sinne bis zur Hölle jagen...

