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"Musikantenstadl" - Ein Liederabend im RambaZamba Theater Berlin

Premiere am: Do 26.06.25

01.07.2025
Kategorien: Deutschland, Musicals, News

Servus, Grüezi und Hallo! 1981 geht der Musikantenstadl im ORF on air. Die erste Folge aus dem beschaulichen oberösterreichischen Enns wirkt noch etwas holprig, aber geklatscht wird auf den Bierbänken wie in Folge 53. Das Prinzip ist klar: Karl Moik reimt Moderationen, die Alpenländer bilden die Kulisse und sind die Herkunft der meisten Acts. Es wird gejodelt, geschuhplattlert und geschunkelt. Dabei feiert irgendein ganz junger Sänger oder Trompeter seinen ersten Auftritt. Alles ist so gut, dass sich die Balken der Modular-Scheune vor Beifall biegen.

© Phillip Zwanzig

So weit, so bekannt. Was vielleicht untergegangen ist: Der Musikantenstadl war ein Weltprojekt. Karl Moik war mit dem Stadl in Moskau, in Peking, in Melbourne, in Kapstadt und sogar in der Karibik – immer mit demselben Bühnenbild. In aller Welt wurden der Schuhplattler, in Trachten geschnürte Brüste, gejodelte Liebeserklärungen an die Alpen und trompetende Jugendliche als das "typisch Deutsche" präsentiert, und machten gemeinsame Sache mit den kulturellen Klischees des Gastlandes. Heute undenkbar. Die Sendung gibt es nicht mehr – Karl Moik ist tot. Geschichte. Aber diese Geschichte ist erst rund 20 Jahre alt.

Rainald Grebe, Regisseur, Kabarettist, Autor und Liedermacher, taucht gemeinsam mit dem RZt-Ensemble in die Erstausstrahlung von Karl Moiks Musikantenstadl aus dem Jahr 1981 ein und lässt sich durch die Welt der Volksmusik und des guten Geschmacks treiben. Ein Abend mit viel Musik und Tanz, Jodelei und klatschenden Bierbänken.

Bei einigen Vorstellungen werden Special Guests aus der Berliner Kulturszene begrüß!

Während des „Musikantenstadls“ wird das Publikum von einer Live-Kamera gefilmt, die Aufnahmen werden jedoch nicht gespeichert.
In der Inszenierung wird indirekt auf sexualisierte Gewalt Bezug genommen. Diese Themen werden thematisiert, ohne explizit dargestellt zu werden. Bitte achten Sie auf Ihre individuellen Grenzen. Bei Bedarf steht unser Team für Rückfragen zur Verfügung.
Es kommt Stroboskoplicht zum Einsatz.

Mit 
Kaan Aydemir, Friedrich-Ferdinand Dambeck, Selma Enoka Ayemba, Heiko Fechner, Sven Hakenes, Hans-Harald Janke, Vincent Köhler, Tobias Kreßmann, Albrecht Leu, Dirk Nadler, Joachim Neumann, Sascha Perthel, Hieu Pham, Dario Prodoehl, Leo Solter

Regie: Rainald Grebe
Bühne & Kostüm Kristina Böcher 
Musik Leo Solter 
Video Marco Casiglieri 
Choreografie Sara Lu 
Dramaturgie Joy von Wienskowski 
Technische Leitung Stephan Lux 
Licht Anton Seidlitz
Ton Esther Quade, Amir Arsalan Shiri Varnamkhasti 
Regieassistenz Vicki Steinmüller 
Schauspielassistenz Cora Hilliges, Sebastian Rohrbach 
Regiehospitanz Yolande Andrae
Kostüm- & Maskenhospitanz Farina Köster, Elfi Zuiderduin

Termine
Di 01.07.25 19:30
Mi 02.07.25 19:30
Di 08.07.25 19:30
So 13.07.25 18:00
Di 15.07.25 19:30
Mi 16.07.25 19:30

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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