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Ludwig van Beethovens »Fidelio« - STAATSOPER IM SCHILLER THEATER Berlin

28.09.2016
Kategorien: Deutschland, News

Premiere am Montag, den 3. Oktober 2016 um 18:00 Uhr. -----

Der Auftakt zur letzten Spielzeit im Schiller Theater vor der Wiedereröffnung der Staatsoper Unter den Linden im Herbst 2017. Für diese Neuproduktion haben sich Daniel Barenboim und Harry Kupfer, deren intensive künstlerische Zusammenarbeit 1992 mit »Parsifal« begann, erneut zusammengefunden. Es folgten bis 2001 neun weitere gemeinsame Wagner-Neuproduktionen. Den bisherigen Höhepunkt der gemeinsamen Kollaboration bildete die Aufführung des Wagner-Zyklus’ zu den FESTTAGEN 2002.

»Wer ein holdes Weib errungen, stimm’ in unsern Jubel ein!« — so singen, mit euphorischer Emphase, (fast) alle Protagonisten und der Chor am Schluss von Ludwig van Beethovens Oper »Fidelio«. Erhebende Momente gab es schon zuvor reichlich: Die dramatische Befreiung eines unschuldig inhaftierten Gefangenen, der nur knapp einem Mordanschlag entgeht, die bewegende Wiedersehensfreude mit seiner Angetrauten, die all ihre Courage aufgebracht hat, um sich unter dem Namen Fidelio in die unterirdischen Gewölbe des Staatsgefängnisses einzuschmuggeln, dort ihren Gatten zu retten und ihm schlussendlich, überwältigt von der Größe des Augenblicks, seine Ketten löst.

Es ist die Geschichte einer unerschütterlichen Liebe, die Beethoven in seinem einzigen, an musikalischen Schönheiten so reichen Bühnenwerk verhandelt.

In der Inszenierung von Harry Kupfer feiert es am Tag der Deutschen Einheit im Schiller Theater Premiere. Das Dirigat liegt in den Händen von Daniel Barenboim.

Harry Kupfer und Daniel Barenboim erarbeiten nach 15 Jahren erstmals wieder eine gemeinsame Produktion für die Berliner Staatsoper. Harry Kupfer, der nun erstmals nach 15 Jahren wieder an der Berliner Staatsoper inszeniert und für den es die fünfte »Fidelio«-Regiearbeit ist, versteht das Werk dabei nicht als Befreiungsoper, sondern rückt die Figur der Leonore und das Thema der Menschenliebe ins Zentrum und legt das utopische Potential des Werkes offen.

Zum Ensemble zählen Camilla Nylund (Leonore), Andreas Schager (Florestan), Matti Salminen (Rocco), Falk Struckmann (Don Pizarro), Roman Trekel (Don Fernando), Evelin Novak (Marzelline), Florian Hoffmann (Jaquino), sowie der Staatsopernchor unter der Leitung von Martin Wright und die Staatskapelle Berlin. Als Bühnenbildner konnte Hans Schavernoch gewonnen werden, der bereits seit vielen Jahren an der Seite von Harry Kupfer arbeitet – vom »Ring« an der Berliner Staatsoper bis hin zum Musical »Mozart!« am Raimund Theater Wien. Die Kostüme stammen von Yan Tax, der seit den 1970er Jahren international als Kostümbildner für Film, Fernsehen und Bühne arbeitet und den im Opernbereich ebenfalls eine langjährige, enge künstlerische Partnerschaft mit Harry Kupfer verbindet.

FIDELIO

Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Musikalische Leitung

Daniel Barenboim

Inszenierung

Harry Kupfer

Regiemitarbeit

Derek Gimpel

Bühnenbild

Hans Schavernoch

Kostüme

Yan Tax

Licht

Olaf Freese

Chor

Martin Wright

Dramaturgie

Detlef Giese

Don Fernando

Roman Trekel

Don Pizarro

Falk Struckmann

Florestan

Andreas Schager

Leonore

Camilla Nylund

Rocco

Matti Salminen

Marzelline

Evelin Novak

Jaquino

Florian Hoffmann

Weitere Vorstellungen am 7., 9., 14., 16., 25. und 28. Oktober 2016

Staatsoper im Schiller Theater

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn statt.

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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