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"Kabale und Liebe" - Ein bürgerliches Trauerspiel Friedrich Schiller - Württembergische Landesbühne Esslingen

Premiere Sa, 21.09.2019, 19.30 Uhr Schauspielhaus, Esslingen

14.09.2019

Luise und Ferdinand lieben sich und haben einander ewige Treue geschworen. Doch es ist eine unmögliche Verbindung: Sie stammt aus einer bürgerlichen Familie, er gehört dem Adel an. Luises Vater, der Stadtmusikant Miller, ahnt, dass die Verbindung seiner Tochter schaden wird: Der Standesunterschied macht eine Heirat unmöglich, allenfalls könnte Luise Ferdinands Mätresse werden.

Ihre bürgerliche Ehre wäre dahin, das Ansehen der Familie ruiniert. Also verlangt er die Trennung. Ferdinands Vater, Präsident von Walter, interessieren die Gefühle seines Sohnes schon gar nicht. Im Gegenteil: Er lässt den Hofmarschall von Kalb am herzoglichen Hofe die Nachricht von Ferdinands bevorstehender Vermählung mit der Mätresse des Herzogs, Lady Milford, verbreiten. Die Wahl des Ehepartners ist ihm nichts weiter als ein Schachzug im höfischen Machtspiel. Ferdinand aber beharrt darauf, seine Liebe und sein Leben ungeachtet von gesellschaftlichen Konventionen zu wählen.

Präsident von Walter muss erkennen, dass seine Werte dem Sohn nichts bedeuten und er keine Macht mehr über ihn hat. Da bringt sein Sekretär Wurm, der selbst ein Auge auf Luise geworfen hat, die Möglichkeit einer Intrige ins Spiel: Gemeinsam entwickeln sie einen Plan, der geradewegs in die Katastrophe führt …
Mit ungeheurer sprachlicher Kraft und Emphase schildert Friedrich Schillers 1784 uraufgeführtes Drama die moralische Verkommenheit des herrschenden Systems. Auch wenn das Stück, das zunächst „Luise Millerin“ heißen sollte, klar in einer ständischen Gesellschaft verortet ist, sind seine Themen wie Machtmissbrauch und die Forderung nach persönlicher Freiheit noch immer aktuell.

Regie
    Christine Gnann
Bühne
    Judith Philipp
Kostüme
    Judith Philipp

Mit
    Lothar Bobbe
    Kristin Göpfert
    Ralph Hönicke
    Nathalie Imboden
    Felix Jeiter
    Antonio Lallo
    Marcus Michalski
    Martin Theuer
    Elif Veyisoglu

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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